Mittelstand – Firmen dank Luxinnovation besser aufgestellt
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MittelstandFirmen dank Luxinnovation besser aufgestellt

LUXEMBURG – Die nationale Agentur zur Förderung von Innovation und Forschung hat am Dienstag ihren Bericht für das Jahr 2016 vorgestellt.

Wirtschaftsstaatsekretärin Francine Closener versteckt sich nicht. Die Betreuung der kleinen und mittelständischen Betriebe war «politischer Wille. Die Resultate von Luxinnovation zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind», sagte sie. Laut dem Bericht für das Jahr 2016 der nationalen Agentur zur Förderung von Innovation und Forschung wurden in drei Jahren 44 Diagnosen und 25 Investitionsprojekte im Rahmen des Programms «Fit 4 Innovation» entwickelt; mit dem Ziel der kleinen und mittleren Unternehmen.

Das ist gleichbedeutend mit zwei Millionen Euro, die in die kleineren und kleineren und mittleren Betriebe investiert wurden. Es wird erwartet, dass davon zehn Millionen Euro erwirtschaftet werden. Jedes Projekt wurde zu 50 Prozent vom Ministerium finanziert, den Rest mussten die Firmen selbst auftreiben. «Die Innovationen betreffen nicht die großen Gruppen. Und die Unternehmenschefs realisieren nicht immer das Potential ihrer Firma», sagt die Staatssekretärin.

Eine weitere Lehre aus dem Bericht ist, dass im Jahr 2016 mehr als 40 Millionen Euro für die Forschung und Entwicklung an 73 Unternehmen verteilt wurden. Das sind zehn Millionen mehr als im Jahr zuvor. Insgesamt profitieren 51 kleine und mittelständische Betriebe. «Ihr Rückstand auf diesem Gebiet konnte aufgefangen werden», sagt Jean-Paul Schuler, Direktor von Luxinnovation. Was die Start-Up-Unternehmen angeht, wurde die Agentur 567 Mal im vergangenen Jahr kontaktiert. 321 Projekte wurden entwickelt, 63 haben in der Gründung eines Unternehmens gemündet.

(Thomas Holzer/L'essentiel)

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