Ungewöhnliche Gäste – «Fliegende Holländer» parken am Findel

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Ungewöhnliche Gäste«Fliegende Holländer» parken am Findel

LUXEMBURG - Die niederländische Luftwaffe stationiert zwei Tankflugzeuge vorübergehend in Luxemburg. Die beiden Luftgiganten kommen Ende Mai am Findel an.

Die zwei niederländischen McDonnell Douglas KDC-10 legen einen mehrwöchigen Zwischenstopp in Luxemburg ein.

Die zwei niederländischen McDonnell Douglas KDC-10 legen einen mehrwöchigen Zwischenstopp in Luxemburg ein.

Flickr/stefano benedetto

Der Luxemburger Flughafen wird vorübergehend zum Parkplatz für zwei Militärmaschinen der niederländischen Luftwaffe RNLAF. Die Stationierung erfolgt aufgrund einer Nato-Vereinbarung zwischen dem Großherzogtum und den Niederlanden. Die zwei Flugzeuge vom Typ KDC-10 werden drei Wochen lang auf dem Findel ihre Basis haben, wie die Regierung mitteilt.

Die «fliegenden Holländer» gehören zur Tankflugzeug-Flotte des Europäischen Lufttransportkommandos (EATC) in Eindhoven. Auch Luxemburg ist in der Kommandobehörde vertreten – gemeinsam mit den Niederlanden, Deutschland, Belgien, Italien, Spanien und Frankreich. Weil aber auf der Militärbasis in Eindhoven Bauarbeiten auf dem Rollfeld stattfinden, müssen die beiden Luftgiganten temporär auf den Findel übersiedeln. Zwischen 30. Mai und 17. Juni werden die Tanker vom Großherzogtum aus Material zu humanitären und militärischen Einsätzen fliegen.

Bei den Militärmaschinen handelt es sich eigentlich um umgerüstete McDonnell Douglas-Flugzeuge vom Typ DC-10. In den 70er Jahren nutzte die Martinair sie noch für Urlaubsflüge.

(jt/L'essentiel)

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