Zu viele Grand Prix : Fliegt das Monaco-Kultrennen aus dem Formel-1-Kalender? 

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Zu viele Grand Prix Fliegt das Monaco-Kultrennen aus dem Formel-1-Kalender? 

Die Formel 1 wird immer exotischer. Deshalb könnten einige Klassiker nicht mehr stattfinden. 

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Das Rennen in Monaco steht auf der Kippe. 

Das Rennen in Monaco steht auf der Kippe. 

imago images/PanoramiC
Carlos Sainz wäre davon nicht begeistert. 

Carlos Sainz wäre davon nicht begeistert. 

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«Ich bin ein großer Fan davon, nach Miami und Las Vegas zu fahren, aber gleichzeitig wäre es ein Verlust, einige klassische europäische Rennen nicht mehr zu haben.»

«Ich bin ein großer Fan davon, nach Miami und Las Vegas zu fahren, aber gleichzeitig wäre es ein Verlust, einige klassische europäische Rennen nicht mehr zu haben.»

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Las Vegas, Doha – in den nächsten Jahren gibt es in der Formel 1 immer neue Rennstrecken zu bewundern. Das Problem: Klassiker könnten dadurch verloren gehen, denn die festgelegte Anzahl an Rennen liegt bei 23. Also ist jetzt schon klar, dass ein Rennen weichen muss.  

Wie mehrere Medien berichten, gilt neben Spa (Belgien) und Le Castellet (Frankreich) auch Monaco als Streichkandidat. Der Große Preis an der Côte D’Azur nimmt derzeit eine Sonderrolle ein, die für viele nicht mehr zeitgemäß ist. Außerdem läuft der Vertrag zwischen Monaco und der Formel 1 aus. Allerdings: Michel Boeri, der Präsident des Automobilclubs Monaco, sagte gegenüber der «Gazette de Monaco»: «Wir befinden uns noch in Gesprächen und müssen jetzt den Deal mit einem Vertrag besiegeln.»

Ein Fehlen von Monaco wäre auch für die Fahrer ein Schock. Pierre Gasly meint: «Das ist vermutlich das berühmteste Rennen der Welt. Wenn ich mit Nicht-F1-Fans spreche, hat jeder aus verschiedenen Gründen von Monaco gehört, sei es wegen des Rennens, wegen der Partys oder wegen der ganzen Action, die rund um den Grand Prix stattfindet. Es ist ein sehr ikonisches Wochenende.»

Abwechslung als Kompromiss

Ferrari-Pilot Sainz sieht es ähnlich: «Ich bin ein großer Fan davon, nach Miami und Las Vegas zu fahren, aber gleichzeitig wäre es ein Verlust, einige klassische europäische Rennen nicht mehr zu haben.» Sainz bringt auch einen Lösungsvorschlag mit ein: «Hoffentlich können wir einen Kompromiss finden, bei den Rennen, die es sich nicht jedes Jahr leisten können, zumindest alle zwei oder drei Jahre im Kalender zu sein.»

Nun gilt der Fokus der Fahrer aber erstmals auf den GP der Emilia-Romagna. Das Qualifying findet bereits am Freitag zwischen 17 und 18 Uhr statt. Am Samstag kommt es zum ersten Sprintrennen der Saison. Um 16.30 Uhr geht es los. Das traditionelle Rennen gibt es am Sonntag ab 15 Uhr. Alle Events gibt es im Liveticker auf 20 Minuten.  

(L'essentiel/Sven Forster)

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