Nominierung – Flüchtlingsdrama aus Luxemburg bei den Césars

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NominierungFlüchtlingsdrama aus Luxemburg bei den Césars

Der in Luxemburg koproduzierte Kinofilm «Illégal» könnte seine Trophäensammlung noch erweitern. Nach der Oscar-Nominierung geht er nun auch bei den Césars ins Rennen um die Auszeichnung für den besten ausländischen Film.

«Illégal», Film des belgischen Regisseurs Olivier Masset-Depasse, ist erneut für eine wichtige Auszeichnung nominiert. Der von der luxemburgischen Firma Iris koproduzierte Film geht bei der Césars-Verleihung ins Rennen um den besten ausländischen Film. Bereits in der vergangenen Woche erhielt er eine Auszeichnung als bester französischsprachiger Film beim Festival Académie des Lumières in Paris. Hauptdarstellerin Anne Coesens erhielt einen Preis als beste Schauspielerin beim Filmfestival in Palm Springs.

Der Film erzählt vom Schicksal einer alleinerziehenden Mutter, die sich illegal in Belgien aufhält. Der etwa zur Hälfte von der luxemburgischen Produktionsfirma Iris produzierte Film war bereits auf dem Filmfestival in Cannes vertreten. Nächste Etappe: die Oscarverleihung. Dort ist «Illégal» im Wettbewerb für den besten ausländischen Film.

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César-Nominierungen

Der US-Regisseur Quentin Tarantino soll für sein Lebenswerk mit dem französischen Filmpreis César ausgezeichnet werden. Vielversprechender Kandidat für den César des besten Films ist «Ghost Writer» von Roman Polanski, der bereits beim Europäischen Filmpreis abräumte.

Als beste Schauspielerin ist unter anderen Catherine Deneuve nominiert mit ihrer Ehe-Komödie "Das Schmuckstück" ("Potiche"). In der Kategorie "Bester Schauspieler" tritt einmal mehr Gérard Depardieu an, dieses Jahr mit "Mammuth". Die Verleihung leitet in diesem Jahr die zweifache Oscar-Preisträgerin Jodie Foster. Die Preise werden am 25. Februar in Paris überreicht.

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