Schlechtes Wetter – Flüchtlingszustrom reißt abrupt ab

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Schlechtes WetterFlüchtlingszustrom reißt abrupt ab

Am Sonntag zählte die Internationale Organisation für Migration (IOM) auf den griechischen Inseln nur 155 neue Flüchtlinge - am Tag zuvor waren es noch knapp 3000 Menschen gewesen.

Schlechtes Wetter: Immer weniger Flüchtlinge kommen nach Griechenland. (25. November 2015)

Schlechtes Wetter: Immer weniger Flüchtlinge kommen nach Griechenland. (25. November 2015)

Die Zahl der Flüchtlinge, die von der Türkei aus über das Mittelmeer nach Griechenland kommen, ist stark zurückgegangen. Als Hauptgrund für den abrupten Rückgang gilt das schlechte Wetter.

In einer Mitteilung der Internationalen Organisation für Migration (IOM) heißt es: «Die Abnahme ist signifikant, zumal seit Anfang November IOM-Schätzungen zufolge rund 100.000 Flüchtlinge nach Griechenland übergesetzt haben, also durchschnittlich 4500 Menschen pro Tag.» Am vergangenen Samstag kamen noch 3000 Flüchtlinge an, am Sonntag waren es nur noch 155 Menschen.

Weniger Todesfälle

Auch die Zahl der Todesfälle ging zurück. Seit dem 17. November, als die griechische Küstenwache neun Leichen von Flüchtlingen barg, wurden im Mittelmeer keine Opfer mehr verzeichnet.

Weiter angespannt ist die Stimmung an der griechisch-mazedonischen Grenze. Mazedonien lässt seit der vergangenen Woche nur mehr Flüchtlinge aus Syrien, dem Irak und Afghanistan ins Land. Andere Asylsuchende werden an der Grenze pauschal abgewiesen. Das Auffanglager auf der griechischen Seite der Grenze ist nach Angaben der IOM überfüllt.

Am Sonntag ist ein Sondergipfel der EU-Staats- und Regierungschefs mit der Türkei geplant. Dabei soll ein Aktionsplan für eine verstärkte Zusammenarbeit in der Flüchtlingskrise vereinbart werden.

(L'essentiel/pat/sda)

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