Spendeninitiative – Flutopfer können 70 Wochen an der Nordsee relaxen

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SpendeninitiativeFlutopfer können 70 Wochen an der Nordsee relaxen

Eine Woche Urlaub an der Nordsee für Opfer der Flutkatastrophe – diese Spendeninitiative aus Friesland zieht mittlerweile weite Kreise.

26.08.2021, Niedersachsen, Horumersiel: Initiatorin Sara Graf schaut ins Land. Eine Woche Urlaub an der Nordsee für Opfer der Flutkatastrophe - die Spendeninitiative aus dem Wangerland zieht immer weitere Kreise. Bis Anfang September seien fast 70 Angebote von Ferienwohnungsbesitzern eingegangen, Gäste aus den Flutgebieten in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz kostenlos aufzunehmen, wie Initiatorin Graf sagte. (zu "Schon 70 Wochen Nordsee-Urlaub für Flutopfer gespendet") Foto: Mohssen Assanimoghaddam/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

26.08.2021, Niedersachsen, Horumersiel: Initiatorin Sara Graf schaut ins Land. Eine Woche Urlaub an der Nordsee für Opfer der Flutkatastrophe - die Spendeninitiative aus dem Wangerland zieht immer weitere Kreise. Bis Anfang September seien fast 70 Angebote von Ferienwohnungsbesitzern eingegangen, Gäste aus den Flutgebieten in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz kostenlos aufzunehmen, wie Initiatorin Graf sagte. (zu "Schon 70 Wochen Nordsee-Urlaub für Flutopfer gespendet") Foto: Mohssen Assanimoghaddam/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Mohssen Assanimoghaddam

Eine Woche Urlaub an der Nordsee für Opfer der Flutkatastrophe – diese Spendeninitiative aus Friesland zieht weite Kreise. Bis Anfang September seien fast 70 Angebote von Ferienwohnungsbesitzern eingegangen, Gäste aus den Flutgebieten in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen kostenlos aufzunehmen. Das teilte die Initiatorin Sara Graf in Horumersiel (Kreis Friesland) mit. Die Angebote kämen auch aus anderen Teilen Ostfrieslands und von den Inseln.

Wenn man mitten in den Aufräumarbeiten stecke und nicht aus noch ein wisse, dann braucht man auch mal eine Pause, sagte die 34-Jährige Filialleiterin eines Supermarkts, die nebenbei die Ferienwohnungen einer Nachbarin betreut. Diese konnte sie als erste Spenderin gewinnen. Dann sorgten ein Flyer und die Vernetzung der Vermieter von Ferienwohnungen im Internet für weitere Kontakte.

(L'essentiel/dpa)

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