Forschung in Luxemburg – FNR finanzierte im Jahr 2020 mehr Projekte

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Forschung in LuxemburgFNR finanzierte im Jahr 2020 mehr Projekte

LUXEMBURG – Im vergangenen Jahr finanzierte der luxemburgische Forschungsfonds (FNR) 299 Forschungsprojekte für insgesamt 97,06 Millionen Euro.

FNR-Generalsekretär Marc Schiltz unterstreicht den Beitrag des Fonds im Kampf gegen die Pandemie.

FNR-Generalsekretär Marc Schiltz unterstreicht den Beitrag des Fonds im Kampf gegen die Pandemie.

Editpress/Isabella Finzi

Die Corona-Krise hat die Tätigkeit des luxemburgischen Forschungsfonds (FNR) nicht verlangsamt, ganz im Gegenteil. Tatsächlich hat der Fonds im Jahr 2020 insgesamt 299 Forschungsprojekte mit einer zugesagten Summe von 97,06 Millionen Euro finanziert, wie aus der am Freitag veröffentlichten Jahresbilanz hervorgeht. «Der Anstieg dieser beiden Zahlen erklärt sich durch die rasche Umsetzung der Projektaufrufe, die im Rahmen der Aktivitäten der Task Force Forschung Luxemburg lanciert wurden, sowie durch die Zunahme der Zahl der eingereichten Projekte in bestimmten Programmen (CORE, BRIDGES, Industrie-Stipendien)», unterstreicht die FNR in einer Erklärung.

«Der luxemburgische Forschungsfonds hat einen großen Beitrag zu den Bemühungen im Kampf gegen die Pandemie geleistet», sagt Marc Schiltz, Generalsekretär der FNR, «sowohl in finanzieller Hinsicht, wo 7,5 Millionen Euro mobilisiert wurden, als auch durch seine sehr aktive Beteiligung an der Task Force Forschung Luxemburg, wo wir mehrere Arbeitsgruppen koordiniert haben.»

Im Einzelnen wurden im Jahr 2020 191 Forschungsprojekte, 54 wissenschaftliche Kommunikationsprojekte – sowohl für die Kommunikation zwischen Wissenschaftlern als auch für den Austausch mit der Gesellschaft – sowie 54 Doktoranden- und Postdoc-Stipendien ausgewählt. Im Rahmen des Evaluierungs- und Auswahlprozesses wurden 1397 internationale Expertenbewertungen durchgeführt. Von den 781 förderfähigen Vorschlägen wurden 299 für eine Finanzierung ausgewählt, was einer Gesamterfolgsquote von 38,28 Prozent entspricht. 97,06 Millionen Euro wurden vom FNR zur Finanzierung aller ausgewählten Projekte zugesagt.

(pp/L'essentiel)

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