Keine Chance – «Fortnite»-Spieler in Afrika fühlen sich benachteiligt

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Keine Chance«Fortnite»-Spieler in Afrika fühlen sich benachteiligt

In Afrika gibt es viele begabte «Fortnite»-Spieler. Sie würden gerne an internationalen Turnieren teilnehmen. Doch dafür ist die Verzögerung im Spiel zu groß.

Für jeden Gamer ist es ein Albtraum, einen hohen Ping – also eine große Verzögerung im Spiel – zu haben. So auch für afrikanische «Fortnite»-Spieler, welche mit einem Ping von bis zu 300 Millisekunden spielen müssen. Dadurch werden in «Fortnite» die Tasteneingaben nur verzögert ausgeführt. Auch das Gameplay läuft nicht mehr flüssig und stockt ständig. Epic Games hat auf der ganzen Welt Server verteilt, jedoch keinen in Afrika. Für talentierte Spieler ist dies ein großes Problem, da sie so bei internationalen Turnieren nahezu chancenlos sind. Daher wandern viele Spieler aus, damit sie auf einem anderen Kontinent eine bessere Internetverbindung haben.

In Afrika gibt es verschiedene Gaming-Organisationen, welche Spieler mit Potenzial fördern und unterstützen. Der 17-jährige James Coombe ist einer dieser Spieler. Er wird von ATK Arena gefördert, welche ihren Sitz in Kapstadt hat. Sie unterstützen den jungen Spieler mit Geld und Equipment. James Coombe bekommt auch volle Unterstützung von seinen Eltern.

#AfricanFortniteServers

Es gibt aber Hoffnung: Auf Twitter kam nun #AfricanFortniteServers in die Trends. Nur wenig später gab Amazon bekannt, dass es die Infrastruktur in Afrika ausbauen wird. Somit hätte Epic Games die Möglichkeit, Server in Afrika auszubauen.

Viele Nutzer auf Twitter beschweren sich dennoch, dass sie schon seit langem bei großen Turnieren mit dabei gewesen wären, falls sie besseres Internet gehabt hätten. Bisher hat sich Epic Games noch nicht zu diesem Thema geäußert.

(L'essentiel/nicik_01)

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