Wegen Corona-Pandemie – Fotobox-Vermietung hat sich neu erfunden

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Wegen Corona-PandemieFotobox-Vermietung hat sich neu erfunden

PERL – Die Corona-Pandemie hat dafür gesorgt, dass der Bedarf an Fotoboxen für Events wie Hochzeiten auf Null sinkt. Luxbooth hat sich deshalb komplett neu ausgerichtet.

Mit den selbst entwickelten Scannern konnte sich der Fotobox-Vermieter Luxbooth komplett neu positionieren.

Mit den selbst entwickelten Scannern konnte sich der Fotobox-Vermieter Luxbooth komplett neu positionieren.

«Als die erste Welle in Luxemburg losging, wussten wir, dass die Veranstaltungsbranche der erste Sektor sein würde, der schließt, und der letzte, der wieder aufmacht», sagt Virgile Raby, Chef von Burddy und Luxbooth, beides Unternehmen, die sich auf die Vermietung von Fotoboxen spezialisiert haben. «Als wir darüber nachdachten, was wir mit unseren Fotoboxen machen könnten, kamen wir auf die Idee, kleine Terminals zu schaffen, die die Temperatur messen und das Tragen der Maske kontrollieren. So wurde das Unternehmen Togother geboren».

«In weniger als einem Monat konnten wir die ersten Togoscan-Terminals ausliefern», so der Unternehmer. «Wir haben viel gelernt, vor allem bei der Verteilung und Verbreitung. Der Sektor war für uns eigentlich komplett unbekannt, wir hatten es mit sich schnell ändernden Preisen zu tun, mussten aber auch bei der Herstellung sehr schnell vorgehen. Am wichtigsten war jedoch, dass unsere Arbeitsplätze erhalten blieben».

Togother bietet neben den Temperatur-Scannern auch Schlüsselanhänger für kontaktlose Türöffner, Fuß-Türöffner und Desinfektionsgel-Spender an und soll nach der Krise weitergeführt werden. «Unsere Temperatur-Scanner können für die Gesichtserkennung im Sicherheitsbereich umgerüstet werden. Wir arbeiten auch an einer Möglichkeit, die ein- und ausgehenden Personen genau zu zählen», so Raby abschließend.

(Marion Mellinger/L'essentiel)

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