Radsport – Fränk Schleck denkt nicht ans Aufhören

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RadsportFränk Schleck denkt nicht ans Aufhören

LUXEMBURG - Fränk Schleck will seine Karriere unbedingt fortsetzen – unabhängig von seinem weiteren Verbleib bei Trek oder den Zukunftsplänen seines Bruders.

Seit Jahren unzertrennlich: Die Brüder Fränk (r.) und Andy Schleck.

Seit Jahren unzertrennlich: Die Brüder Fränk (r.) und Andy Schleck.

AFP

Obwohl sein Vertrag beim Team Trek nur mehr bis Jahresende läuft, versucht der ältere der Schleck-Brüder Ruhe zu bewahren. «Mein Vertrag endet bald. Mehr gibt es derzeit nicht zu sagen. Es wird ein oder zwei Wochen dauern, bis ich mehr dazu sagen kann», erklärt Fränk Schleck gegenüber dem Radsportmagazin «Cyclism‘Actu». Seine Karriere will der 34-Jährige aber auf jeden Fall fortsetzen - egal, was kommt.

Im Juli hatte das italienische Portal Tuttobiciweb berichtet, dass Trek bereits in Verhandlungen mit Fränk Schleck über eine Vertragsverlängerung stehe.

Unzertrennliche Brüder

Entscheidend dabei könnte sein, ob auch Bruder Andy weiterhin im Trek Team fährt. Schließlich kämpft der momentan mit einer schwerwiegenden Verletzung. Eine Trennung der beiden Brüder, die so viele Erfolge bei ihren bisherigen Mannschaften CSC, Saxo Bank, Leopoard Trek, RadioShack und nunmehr Trek Factory Racing miteinander gefeiert haben, erscheint unwahrscheinlich.

«Ich wäre weiterhin gern im selben Team wie er», sagt Fränk Schleck, der die Tour de France auf dem beachtlichen 12. Platz beendete. «Aber es ist zu früh, darüber etwas zu sagen. Andy muss sich zunächst auf die Rehabilitation nach seiner Knieverletzung konzentrieren.» Eines steht fest: Für Fränk Schleck ist das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht. «Während meiner 18-monatigen Sperre hat mir der Radsport sehr gefehlt. Und ich habe jetzt nicht die Absicht, aufzuhören.»

(fl/L'essentiel)

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