Corona-Pandemie – Frankreich erschwert Einreise für Grenzgänger
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Corona-PandemieFrankreich erschwert Einreise für Grenzgänger

Frankreich ergreift aufgrund der Ausbreitung hoch ansteckender Corona-Varianten schärfere Maßnahmen für die Einreise aus Deutschland und den Grenzverkehr.

Frankreich verschärft die Einreiseregeln im Grenzgebiet.

Frankreich verschärft die Einreiseregeln im Grenzgebiet.

DPA/Salvatore di Nolfi

Frankreich verschärft wegen der wegen der Häufung hoch ansteckender Corona-Varianten die Einreiseregeln: Ab Montag fordert Frankreich auch bei der Einreise aus dem deutschen Grenzgebiet einen negativen PCR-Test. Ein solcher negativer PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden sein darf, ist bereits für alle Einreisen nach Frankreich aus EU-Ländern für nicht grenzüberschreitende Reisende erforderlich.

«Die Befreiung von der Pflicht zur Vorlage eines PCR-Tests von weniger als 72 Stunden wird auf berufliche Tätigkeiten beschränkt», kündigten am Freitag der Gesundheitsminister Olivier Véran und der Staatssekretär für europäische Angelegenheiten Clément Beaune in einer gemeinsamen Pressemitteilung an.

«Grenzgänger, die aus anderen Gründen als der Arbeit reisen, müssen daher an der Grenze einen negativen PCR-Test vorlegen», fügten sie hinzu. Für Grenzgänger sollen wöchentliche Tests an der Grenze eingerichtet werden, hieß es weiter, ohne weitere Details. Sie werden auch dazu angehalten, mehr von der Heimarbeit Gebrauch zu machen. Außerdem könnten gemeinsame Patrouillen der französischen und deutschen Polizei im Grenzgebiet verstärkt werden.

(L'essentiel/afp)

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