Fußball-EM – Frankreich simuliert Anschlag auf die Fan-Zone

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Fußball-EMFrankreich simuliert Anschlag auf die Fan-Zone

In Bordeaux haben über 600 Ordnungskräfte und Sanitäter den Notfall geprobt. In dem Szenario sprengt sich ein Attentäter vor der Fan-Zone in die Luft.

Im Rahmen einer Großsimulation von einem Terroranschlag während der Fußball-Europameisterschaft diesen Sommer mobilisierte der französische Staat am Montagabend über 600 Feuerwehrleute, Gendarmen, Polizisten, Soldaten, Bombenspezialisten und Mediziner. Im Hintergrund beobachtend mit dabei waren auch der Innenminister Bernard Cazeneuve sowie Marisol Touraine, die Ministerin für Soziales, Gesundheit und Frauenrechte.

In dem Szenario eröffneten drei Terroristen mit Schnellschussgewehren das Feuer auf die wartenden Besucher in der Schlange vor der Fan-Zone. Anschließend sprengte sich einer der drei in der Menge in die Luft, während ein weiterer Attentäter in einem Gebäude Geiseln nahm. Bei der Geiselnahme kam auch die Sondereinheit der Polizei zum Einsatz.

Bereits die dritte Übung

Nach den Anschlägen in Paris und Brüssel haben die französischen Behörden solche Notfalleinsätze im Zusammenhang mit Terroranschlägen bereits mehrfach geübt. Mitte März wurde eine ähnliche Simulation in Nîmes durchgeführt. Auch am Montag in Saint-Etienne übten die Behörden ihre Reaktion auf einen Anschlag.

(L'essentiel/mch )

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