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Streit eskaliertFrau greift Schwangere mit Pfefferspray an

Vor einer Supermarkt-Filiale in der Schweiz hielt sich eine schwangere Frau offenbar nicht an die Social-Distancing-Regeln. Da griff eine Kundin direkt zum Pfefferspray.

Am Donnerstagabend kam es vor einer Supermarkt-Filiale in Suhr in der Schweiz zu einem handgreiflichen Zwischenfall. Eine Kundin warf einer schwangeren Frau vor, sich ihr zu sehr genähert zu haben. Damit verstoße sie gegen die verordneten Distanzregeln, warf die Kundin der Schwangeren vor. Die Diskussion eskalierte – am Schluss bekam die schwangere Frau eine Ladung Pfefferspray ins Gesicht.

Wie ein Zeuge schildert, kam es zunächst zum Streit zwischen einem Paar und der schwangeren Frau. «Abstand, verdammt nochmal! Und jetzt kommt die Polizei, genau deswegen», drohte der Kunde. Der Mann der Schwangeren interveniert: «Schrei meine Frau nicht an!», forderte er. Während beide Männer diskutierten, hantierte die Kundin schon mit dem Pfefferspray.

Angreifer traf sogar ihren Mann

Die schwangere Frau und ihr Mann wollten schon gehen, da drückte die Kundin auf den Auslöser. Der Mann der Schwangeren wurde wütend und warf eine Plastikflasche auf die Angreiferin. Es flogen die Fäuste. Die Kundin sprayte der Schwangeren aus kurzer Distanz Reizstoff ins Gesicht.

«Meine Frau ist schwanger, du verdammter H***nsohn!», schrie der Mann, während der andere ihn zu schlagen versuchte. Die Angreiferin drückte erneut einige Male auf den Auslöser – diesmal traf ein Strahl sogar ihren eigenen Mann.

Die schwangere Frau saß am Boden, ihre Augen tränten. Ihr Mann kam mit einem Tuch zur Hilfe. Das Angreiferpaar verschwand indes in den Supermarkt. Wenig später traf die Polizei ein. Ob es zu Festnahmen oder Anzeigen kam, ist nicht bekannt.

(L'essentiel/kle)

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