#OldWomanPutsJuiceIntoVeins – Frau spritzt sich Saft und landet auf Intensivstation
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#OldWomanPutsJuiceIntoVeinsFrau spritzt sich Saft und landet auf Intensivstation

Um möglichst viele Vitamine auf einmal zu sich zu nehmen, injizierte sich eine Chinesin kurzerhand einen Multivitaminsaft – keine gute Idee.

Fünf Tage verbrachte die 51-jährige Chinesin auf der Intensivstation. Der Grund: Leber, Niere, Herz und Lunge wollten nicht mehr richtig arbeiten.

Ein Mediziner des Xiangnan-Universitätskrankenhauses in der Provinz Hunan schilderte gegenüber BBC News, dass sich die Patientin zuvor selbst einen Saft aus über 20 Obstsorten verabreicht hatte – intravenös mit einer Spritze. Dies, weil sie sich und ihrem Körper damit etwas Gutes tun wollte.

Knapp am Tod vorbei

Nach der vermeintlichen Vitamin-Kur bekam die Frau hohes Fieber und ihre Haut begann zu jucken. Schließlich wurde sie in die Notaufnahme eingeliefert, wo man sie direkt auf die Intensivstation verlegte. Dort kämpften die Ärzte mit aller Kraft um ihr Überleben. Die 51-Jährige wäre beinahe an multiplem Organversagen und einer Blutvergiftung gestorben.

Die Mediziner führten eine Dialyse durch und verabreichten der Patientin Antibiotika und Gerinnungsmittel. Daraufhin verbesserte sich der Gesundheitszustand der Chinesin allmählich.

Wenig Aufklärung

Mittlerweile konnte die Frau aus der Klinik entlassen werden. Dem «Xiaoxiang Morning Herald» erzählte sie: «Ich habe geglaubt, frische Früchte seien nahrhaft und es würde mir nicht schaden, wenn ich sie in meinen Körper spritze. Ich hatte keine Ahnung, dass ich in solche Schwierigkeiten geraten würde.»

Ihre Story verbreitete sich unter dem Hashtag #OldWomanPutsJuiceIntoVeins in den sozialen Medien. Der Fall zeige die mangelhafte medizinische Aufklärung beim chinesischen Volk auf, so eine der Twitter-Stimmen.

(L'essentiel/cht)

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