Greenpeace verliert – Freispruch für Sotel

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Greenpeace verliertFreispruch für Sotel

LUXEMBURG – Die Umweltschützer von Greenpeace haben vor Gericht gegen Energieversorger Sotel verloren. Die Firma darf eine Hochspannungsleitung an der luxemburgisch-französischen Grenze bauen.

Greenpeace-Aktivisten demonstrierten gegen die Bagger im Naturschutzgebiet.

Greenpeace-Aktivisten demonstrierten gegen die Bagger im Naturschutzgebiet.

Die Luxemburger Richter sprachen am Donnerstagmorgen den Energieversorger frei. Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hatte Sotel verklagt, da es für den Bau einer Hochspannungsleitung verantwortlich ist, die durch ein geschütztes Gebiet zwischen Differdingen und Beles nach Frankreich führt.

Greenpeace hatte 63 500 Euro Schadenersatz verlangt. Auch die Staatsanwaltschaft hatte sich auf die Seite der Umweltschutzorganisation gestellt und Schadenersatz in Höhe von 6 000 Euro von Sotel gefordert. Die Umweltschützer befürchten, dass die Leitung nach Frankreich den Anteil von Atomstrom für Luxemburger Haushalte erhöhe.

L'essentiel Online

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