ASBL in Luxemburg – Freiwillige Berater helfen Unternehmensgründern

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ASBL in LuxemburgFreiwillige Berater helfen Unternehmensgründern

LUXEMBURG – Um Unternehmer bei ihren ersten Entscheidungen zu unterstützen, bietet Business Mentoring Luxembourg die Hilfe von freiwilligen Fachleuten an.

Damit die Beratung funktioniert, muss ein Vertrauensverhältnis zwischen Mentor und Mentee herrschen.

Damit die Beratung funktioniert, muss ein Vertrauensverhältnis zwischen Mentor und Mentee herrschen.

Zehn Jahre nach der Gründung kann Business Mentoring Luxembourg (BML) auf rund fünfzig Freiwillige zurückgreifen, die insbesondere junge Führungskräfte im Großherzogtum bei ihren Entscheidungen unterstützen. «Ein Mentor ist ein erfahrener Berater, der nicht in das Unternehmen des zu Beratenden involviert ist. Nur die persönliche Entwicklung des Mentees, der Lösungen finden muss, beschäftigt ihn», erklärt Claude Faber, Präsident der Handelskammer, der den gemeinnützigen Verein unterstützt.

Im Gegensatz zu einem Coach, der sich meist auf einen bestimmten Aspekt des Coachings konzentriert, hat der BML-Mentor einen größeren und gleichzeitig persönlicheren Ansatz. «Eine der Schwierigkeiten besteht darin, dass sich der Mentee sowohl für berufliche als auch für private Themen öffnen muss, die die Führung des Unternehmens beeinflussen und die er weder seinen Mitarbeitern noch der Außenwelt zugänglich machen kann. Da ist ein Vertrauensverhältnis notwendig», so Faber und fügt hinzu, dass der Manager bei der BML-Beratung «immer die Kontrolle über seine Entscheidungen behält, ihm wird nichts aufgezwungen».

In den letzten zehn Jahren wurden so fast 200 Führungskräfte durch die ASBL unterstützt. Rund 80 Prozent der Unternehmen existieren noch heute. Der Verband, der bei Unternehmen in der Gründungsphase gut etabliert ist, möchte nun Firmen in der Wachstums- oder Reifephase stärker unterstützen.

(mv/L'essentiel)

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