Ungelöster Fall – Freunde der getöteten Ana haben keine Hoffnung mehr

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Ungelöster FallFreunde der getöteten Ana haben keine Hoffnung mehr

LUXEMBURG - Vier Monate ist es bereits her, dass die Leiche von Ana Lopes gefunden wurde. In ihrem Stammcafé, dem Pepper's, glaubt man nicht mehr an eine Lösung des Falls.

Am heutigen Montag ist es genau vier Monate her, dass die Leiche der jungen Luxemburgerin Ana Lopes auf der Rückbank eines ausgebrannten BMW gefunden wurde. Das Auto stand in einem Wald bei der französischen Gemeinde Roussy-le-Village, nicht weit von der Grenze entfernt. Vier Monate ohne neue Erkenntnisse. Der Fall erinnert an den des Babys Bianka, das vor knapp zwei Jahren spurlos verschwand. Bis heute ist der Fall ungelöst.

Und auch bei Lopes gibt es offensichtlich keine neuen Erkenntnisse. Die Staatsanwaltschaften dies und jenseits der Grenze erklären lediglich: «Wir haben nichts Neues zu kommunizieren, die Ermittlungen laufen.» Aussagen, die sich für die Hinterbliebenen wie ein Schlag ins Gesicht anfühlen. Die Hoffnung, dass eines Tages Anas Mörder gefasst wird, schwindet für sie von Tag zu Tag.

«Wir sind verzweifelt. Wir glauben nicht mehr daran», erklärt eine Freundin von Ana in ihrem Lieblingscafé, dem Pepper's: «Am Anfang waren wir noch zuversichtlich, waren regelmäßig bei der Polizei. Mittlerweile haben wir das Gefühl, dass sie gar nicht mehr ermitteln.» Die meisten im Umkreis würden das Thema meiden, kaum einer spreche mehr über Ana. «Ich hingegen denke jeden Tag an sie und breche ständig in Tränen aus», erzählt die junge Frau gegenüber L'essentiel.

(Gaël Padiou/pw/L'essentiel)

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