Prozess in Luxemburg – Fünf Jahre auf Bewährung für tödlichen Unfall

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Prozess in LuxemburgFünf Jahre auf Bewährung für tödlichen Unfall

LUXEMBURG - Ein junger Fahrer verursachte im Juni 2015 unter Alkohol- und Drogeneinfluss einen tödlichen Verkehrsunfall auf der A1. Nun kam es zum Prozess.

Ein junger Autofahrer, der im Juni 2015 auf der Trierer Autobahn A1 einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht hatte, ist am Donnerstag zu fünf Jahren Haft auf Bewährung verurteilt worden. Der mittlerweile 28-jährige Fahrer stand zur Tatzeit unter Alkohol- und Drogeneinfluss. Bei dem Unfall nahe der Ausfahrt Potaschberg war eine 55-jährige Frau gestorben.

Neben der Bewährungsstrafe muss der Fahrer eine Geldstrafe von 1000 Euro bezahlen und darf sich für zwei Jahre nicht hinters Steuer setzen. Nach dieser Zeit tritt während 40 weiteren Monaten ein teilweises Fahrverbot gegen ihn in Kraft, der Fahrer kann dann beispielsweise zur Arbeit fahren. «Der Unfall war eine Folge einer ganzen Reihe von falschen Entscheidungen», zitiert das Luxemburger Wort den Verteidiger des Angeklagten.

Der Angeklagte war bei dem Unfall vor einer Baustelle mit hoher Geschwindigkeit in das Heck eines anderen Wagens geknallt. Das vordere Auto wurde gegen die Leitplanke gedrückt. Für die 55-jährige Fahrerin aus Deutschland kam jede Hilfe zu spät.

(L'essentiel)

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