Bildung in Luxemburg – Fünf Millionen Euro pro Jahr für die Zeitgeschichte

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Bildung in LuxemburgFünf Millionen Euro pro Jahr für die Zeitgeschichte

LUXEMBURG – Das « Luxembourg Centre for Contemporary and Digital History » (C2DH) der Universität darf sich über eine größere Fördersumme in den kommenden Jahren freuen.

Das IHTP forscht vor allem rund um den Zweiten Weltkrieg.

Das IHTP forscht vor allem rund um den Zweiten Weltkrieg.

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Die Zuschüsse werden angehoben: Das « Luxembourg Centre for Contemporary and Digital History » (C2DH), welches sich mit der Zeitgeschichte von Luxemburg und Europa beschäftigt, kann künftig auf größere Förderungen zurückgreifen. Wie Premierminister Xavier Bettel und Hochschulminister Marc Hansen (beide DP) in einer parlamentarischen Antwort erläuterten, wird die Einrichtung der Universität Luxemburg zwischen 2018 und 2021 pro Jahr fünf Millionen Euro bekommen. Bislang waren es 3,8 Millionen. Der Abgeordnete Franz Fayot (LSAP) hatte die Frage gestellt.

Das C2DH untersucht insbesondere den Zweiten Weltkrieg und die Art und Weise, wie Luxemburg darunter gelitten hat. Obwohl die Uni «wissenschaftliche Autonomie genießt», ist die Regierung auch an der Aufklärungsarbeit interessiert, erklären die Minister. So hätten sich 420 Luxemburger Soldaten freiwillig an den NS-Verbrechen beteiligt und mehr als «12.000 luxemburgische Junge und Mädchen sind von den Nazis gewaltsam rekrutiert worden.» Die Regierung will die Forscher bei der Beschaffung und Sicherung von Beweisen unterstützen.

(L'essentiel)

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