Luxemburg: Fünf öffentliche Debatten stehen im Herbst an – sollte ein Petent nicht zurückziehen

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Luxemburg Fünf öffentliche Debatten stehen im Herbst an – sollte ein Petent nicht zurückziehen

LUXEMBURG – Nachdem zwei neue Petitionen offiziell die Schwelle von 4500 Unterschriften überschritten haben, wird es ab September mindestens vier öffentliche Debatten geben.

von
Joseph Gaulier
Öffentliche Debatten müssen ab 4500 Unterschriften für eine Petition stattfinden.

Öffentliche Debatten müssen ab 4500 Unterschriften für eine Petition stattfinden.

Mit zwei weiteren Petitionen, die die Schwelle von 4500 Unterschriften überschritten haben, wie der Petitionsausschuss am heutigen Freitag bestätigt, stehen für die Abgeordneten im Herbst bereits fünf öffentliche Debatten an. Eine wird sich um das Thema Elternzeit drehen: In der entsprechenden Petition werden neun statt der bisherigen sechs Monate Elternurlaub gefordert. Eine weitere fordert einen 24-Stunden-Geburten- und -Notfalldienst im Norden des Landes.

«Bei der ‹Maternité›-Petition werde ich den Petenten kontaktieren, um zu erfahren, ob er die Debatte aufrechterhalten möchte», sagt Nancy Arendt (CSV), Vorsitzende des Petitionsausschusses. Denn die Geburtenabteilung des Centre Hospitalier du Nord hat inzwischen wieder geöffnet. Die drei weiteren Debatten werden sich um eine Erhöhung der pädiatrischen onkologischen Kapazitäten, den Verzicht auf eine Impfpflicht für über 50-Jährige sowie die Erstattung von Rechnungen von Psychologen drehen.

Bist Du auch für mehr Elternurlaub?

Die Debatten finden frühestens Mitte September nach der Sommerpause statt.

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