Fünf Vauban-Schüler nehmen an internationalem Robotik-Wettbewerb teil

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Bildung in LuxemburgFünf Vauban-Schüler nehmen an internationalem Robotik-Wettbewerb teil

LUXEMBURG – Genf wird nächste Woche Gastgeber der «First Global Challenge» sein, eines Robotik-Wettbewerbs, bei dem das Großherzogtum von jungen, wissenschaftsbegeisterten Menschen vertreten wird.

von
Frédéric Lambert
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Das Team des Großherzogtums wird von Jugendlichen im Alter von 15 bis 17 Jahren repräsentiert, die alle aus der dem Lycée Vauban und dem Lycée français de Luxembourg stammen.

Das Team des Großherzogtums wird von Jugendlichen im Alter von 15 bis 17 Jahren repräsentiert, die alle aus der dem Lycée Vauban und dem Lycée français de Luxembourg stammen.

L'essentiel/Frédéric Lambert
Am 10. Oktober geht es für die Schüler mit dem Flugzeug nach Genf, wo sie, zusammen mit mir als 180 anderen Teams eine Woche lang bleiben.

Am 10. Oktober geht es für die Schüler mit dem Flugzeug nach Genf, wo sie, zusammen mit mir als 180 anderen Teams eine Woche lang bleiben.

L'essentiel/Frédéric Lambert
Das Luxemburger Team besteht aus fünf Personen. Andere Teams zählen bis zu zehn Mitglieder.

Das Luxemburger Team besteht aus fünf Personen. Andere Teams zählen bis zu zehn Mitglieder.

L'essentiel/Frédéric Lambert

Fünf Schüler des Lycée Vauban werden Luxemburg ab dem 10. Oktober beim internationalen Robotik-Wettbewerb «First Global Challenge» in der Schweiz vertreten. Im Laufe des Turniers müssen die Teams mehrere Herausforderungen meistern, die mit den aktuellen ökologischen Herausforderungen zusammenhängen.

«Nachdem wir im Juni 2022 an der Qualifikation teilgenommen haben, bauen wir seit September einen Roboter, der die Erwartungen dieses internationalen Wettbewerbs erfüllen kann», erklärt Marie Vergeynst (15), Schülerin der 11. Klasse. «Das diesjährige Thema lautet: ‹Carbon Capture›. Kohlenstoff wird durch kleine Bälle modelliert, die wir mit unserem Roboter in einen Container packen müssen».

«Ich war bereits davon überzeugt, in den nächsten zwei Jahren ein Ingenieurstudium zu beginnen, und dieser Wettbewerb hat mich noch mehr darin bestärkt» berichtet Marie. «Ich habe mich schon immer für Mathematik begeistert und als ich anfing, an Wettbewerben teilzunehmen, habe ich das Programmieren und die Logik für mich entdeckt. Meine Eltern waren von meiner Begeisterung etwas überrascht, da sie in der Finanz- und Kommunikationsbranche tätig sind.»

Auch wenn das Team in Luxemburg überwiegend französischsprachig ist, sind Englischkenntnisse unerlässlich. «Bei einem solchen internationalen Wettbewerb wird von uns verlangt, dass wir die ganze Zeit Englisch sprechen», betont Marie. «Wir müssen die Funktionsweise unseres Roboters erklären und unsere Entscheidungen auf Englisch begründen. Auch nach außen müssen wir auf Englisch kommunizieren.»

«Ich persönlich fahre zum Spaß zu diesem Wettbewerb, weil es das erste Mal ist, dass ich an einem Robotik-Wettbewerb teilnehme. Um uns vorzubereiten, versuchen wir, jede noch so kleine Lücke in unserem Stundenplan zu nutzen. Wir treffen uns vor und nach dem Unterricht. Wir sind sogar früher aus den Ferien zurückgekommen, um den Roboter vorzubereiten», so die 15-Jährige.

(nr)

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