Differdingen – Für die Europa-Schule wird ein Standort gesucht

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DifferdingenFür die Europa-Schule wird ein Standort gesucht

DIFFERDINGEN - Übergangsräumlichkeiten für die ersten Europa-Schüler in Differdingen sind bereits gefunden. Nun muss nur noch ein Standort für die Schule her.

Bereits in seiner Amtszeit als Differdingens Bürgermeister kämpfte Bildungsminister Claude Meisch für eine Schule in seiner Stadt.

Bereits in seiner Amtszeit als Differdingens Bürgermeister kämpfte Bildungsminister Claude Meisch für eine Schule in seiner Stadt.

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Differdingens Bürgermeister Roberto Traversini und Bildungsminister Claude Meisch haben sich am Mittwochmorgen zusammengesetzt, um den Standort der europäischen Schule in Differdingen zu besprechen. Das international ausgerichtete Lehrinstitut soll im September 2016 eröffnet werden. Es gibt mehrere Optionen für den Standort. Die Machbarkeitsstudien sind allerdings erst am Anfang.

Die Schule werde anstelle eines herkömmlichen Lycées in Differdingen gebaut, für das Claude Meisch in seiner damaligen Funktion als Differdingens Bürgermeister gekämpft hatte. Mit der neuen Einrichtung werde das schulische Angebot in der Region ausgebaut, heißt es aus dem Ministerium. Vor allem nach Kursen in englischer Sprache gebe es eine hohe Nachfrage. Dies decke sich auch mit den Interessen der Universität und den im Großherzogtum ansässigen Unternehmen.

Unterricht und Abschlüsse sollen die gleichen sein wie an der europäischen Schule auf den Kirchberg. Ebenfalls bereits klar ist, wo die ersten Europa-Schüler Differdingens in der Zwischenzeit unterkommen. Für zwei bis drei Jahre werden im Innenhof der EE Kirchberg Container errichtet, in denen 18 Klassen Platz finden sollen. Alles in allem koste die Installation der Anlage rund eine Million Euro.

(Jérôme Wiss/L'essentiel)

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