In Luxemburg – Für krebskranke Kinder soll mehr getan werden

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In LuxemburgFür krebskranke Kinder soll mehr getan werden

STRASSEN – Die Stiftung «Kriibskrank Kanner» zieht Bilanz für das Jahr 2018. 199 Familien griffen auf die Dienste des Hilfsprojektes zurück.

Die Stiftung «Kriibskrank Kanner» und ihr berühmtes Maskottchen feiern 2019 ihr 30-jähriges Bestehen.

Die Stiftung «Kriibskrank Kanner» und ihr berühmtes Maskottchen feiern 2019 ihr 30-jähriges Bestehen.

Editpress/Didier Sylvestre

«Wir schließen das Jahr 2018 mit einem sehr positiven Ergebnis ab. Wir konnten 199 Familien helfen», sagt Anne Goeres, Direktorin der Stiftung «Kriibskrank Kanner», die am Dienstag den Jahresbericht des Hilfsprojektes präsentierte. «Wir hatten drei Todesfälle im zurückliegenden Jahr. Diese Zahl wollen wir 2019 auf Null reduzieren.» Wie die Stiftung mitteilt, unterstützte sie die betroffenen Familien 2018 mit etwa drei Millionen Euro – Geld, das von Sponsoren kommt.

Das vergangene Jahr markierte auch einen wichtigen Wendepunkt für die Stiftung mit dem Aufbau des ersten nationalen hämatologischen und onkologischen Dienstes. «Davor wurde ein krebskrankes Kind in Luxemburg an eine Stelle im Ausland überwiesen. Dank dieses Services können wir nun hier Diagnosen stellen und die Patienten in die am besten geeignete Einrichtung schicken», erklärt Goeres. Zudem soll 2019 die Renovierung des Kinderhauses in Strassen abgeschlossen werden. Dort sollen kranke Kinder ärztliche Betreuung in einem familiären Umfeld erhalten.

(Ana Martins/L’essentiel)

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