Netzagentur: Gasspeicher wieder auf «ordentlichem Einspeicherpfad»

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NetzagenturGasspeicher wieder auf «ordentlichem Einspeicherpfad»

Der Chef der Bundesnetzagentur, Klaus Müller, hat sich mit dem aktuellen Fülltempo der Gasspeicher weitgehend zufrieden gezeigt.

ARCHIV - 23.06.2022, Bayern, Wolfersberg: Ein Anzeige für Druck ist in der Anlage des Gasspeicher Wolfersberg, östlich von München, an einem der vielen Rohre zu sehen. (zu dpa: «Bauernverband: Gasversorgung ist für Landwirtschaft systemrelevant») Foto: Peter Kneffel/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Die deutschen Speicher befänden sich «endlich wieder auf einem ordentlichen Einspeicherpfad».

Peter Kneffel/dpa

Der Chef der Bundesnetzagentur, Klaus Müller, hat sich mit dem aktuellen Fülltempo der Gasspeicher weitgehend zufrieden gezeigt. Die deutschen Speicher befänden sich «endlich wieder auf einem ordentlichen Einspeicherpfad», schrieb Müller am Montagmorgen auf Twitter. Der Füllstand (Stand 23. Juli) liege bei 65,91 Prozent. «Jetzt gilt es, die 75% Quote zum 1.9. zu schaffen.» Auch der angeschlagene Gasimporteur Uniper habe die Ausspeicherung, also die Entnahme von Gas, beendet.

Während des vorübergehenden Stopps russischer Gaslieferungen durch die Ostseepipeline Nord Stream 1 aufgrund von Wartungsarbeiten wurde in Deutschland zwar Gas eingespeichert, aber auf sehr niedrigem Niveau. Uniper hatte sogar damit begonnen, Gas aus Speichern zu entnehmen. Um einen Mangel im Winter zu vermeiden, will Deutschland die Speicher so schnell wie möglich zu füllen. Bis zum 1. November sollen sie zu 95 Prozent gefüllt sein.

(Deutsche Presse-Agentur GmbH)

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