Lady Gaga nach Dreh – «Gegen Ende hatte ich psychische Probleme»
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Lady Gaga nach Dreh«Gegen Ende hatte ich psychische Probleme»

Die Sängerin hatte nach ihrer Filmrolle bei «House of Gucci» Mühe zurück in die Realität zu finden, das offenbart sie im Interview mit der «Vogue».

Für die Dezemberausgabe der «Vogue» zeigt sich Lady Gaga, die mit bürgerlichem Namen Stefani Germanotta heißt, «Born This Way», also buchstäblich wie Gott sie schuf, nämlich splitterfasernackt. Liegend und mit einem Bein angewinkelt, gibt sie den Blick auf ihre unzähligen Tattoos frei. Ihre hochtoupierte Frisur und die Schwarz-Weiß-Optik versprühen einen Hauch von Glamour – und das passt: Die Schauspielerin besetzte zuletzt die Rolle der Patrizia Reggiani im Film «House of Gucci», der am 24. November erscheint.

Im Interview mit dem britischen Modemagazin gibt die 35-Jährige aber zu, dass die Dreharbeiten für den Ridley-Scott-Streifen nicht nur glamourös gewesen seien. So habe sie sich zu sehr mit ihrer Rolle der Gucci-Witwe identifiziert und Mühe gehabt, wieder zu sich selbst zu finden: «Gegen Ende der Dreharbeiten hatte ich einige psychische Probleme. Ich war entweder in meinem Hotelzimmer und lebte und sprach als Reggiani, oder ich war am Set und lebte und sprach als sie.»

«Ich bin immer bei ihr geblieben»

Laut ihren Aussagen habe die «Pokerface»-Interpretin nur selten ihre Filmrolle verlassen. «Ich bin immer bei ihr geblieben. Als Blondine war es mir beinahe unmöglich, in ihrem Akzent zu sprechen, also habe ich mir die Haare gefärbt. Bei allem, was ich angefasst habe, bei allem, was ich ansah, achtete ich darauf, wo und wann ich Geld riechen konnte», so Gaga.

Mit ihren Shootings ist Gaga für das Modemagazin ein weiterer Coup gelungen: Zum ersten Mal teilen sich die britische und die italienische «Vogue» einen Cover-Star.

(L'essentiel/Saskia Sutter)

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