Bommeleeër-Prozess – Geheimdienst überwachte Ermittler
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Bommeleeër-ProzessGeheimdienst überwachte Ermittler

LUXEMBURG - Die Ermittler in der «Bommeleeër»-Affäre wurden beschattet: Der SREL überwachte die Polizisten in den Jahren 2007 und 2008. Ermittlungen laufen.

Die Ermittler in der «Bommeleeër»-Affäre standen unter der Beobachtung des Geheimdienstes. Diese Information des Radiosenders 100,7 haben die Ermittler am Dienstag während des 42. Verhandlungstages im Bommeleeër-Prozess bestätigt.

Demnach sind die Ermittler in den Jahren 2007 und 2008 vom SREL beschattet worden, wie Ermittler Carlo Klein aussagte. Seit Anfang Mai wüssten sie von der Überwachung und gingen den Informationen nach. Bei der Aktion könnte es sich um einen Alleingang des SREL-Mitarbeiters André Kemmer handeln, der offenbar einen Geheimdetektiv mit der Überwachung beauftragt hatte. Unklar ist, wer von der Beschattung wusste und wer sie bezahlt hat.

Staatsanwalt Georges Oswald und Richterin Sylvie Conter erklärten, die Aktion müsse Konsequenzen haben. Die Verteidigerin Lydie Lorang bezeichnete die Überwachung der Ermittler als «perfekten Skandal».

(L'essentiel Online)

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