Uni Luxemburg – Geschlossener Imbiss sorgt für Studi-Frustration
Publiziert

Uni LuxemburgGeschlossener Imbiss sorgt für Studi-Frustration

BELVAL – Aufregung an der Universität: Die Studenten gehen auf die Barrikaden. Der Grund: Ein Imbiss hat morgens nicht mehr geöffnet.

An der Uni in Belval bleiben mehrere Imbisse und Cafés am Morgen geschlossen.

An der Uni in Belval bleiben mehrere Imbisse und Cafés am Morgen geschlossen.

Seit Dezember stehen Studenten, die sich im Café du Savoir in Belval einen morgendlichen Snack kaufen wollen, vor verschlossenen Türen. Der Grund: Die Betreibergesellschaft Restopolis hat die Öffnungszeiten des kleinen Cafés auf dem Campus geändert. Die Jungsozialisten und die nationale Studentenvereinigung protestieren gegen diese Situation. Sie beschuldigen den Catering-Service des Bildungsministeriums, nicht die Bedürfnisse der angehenden Akademiker zu berücksichtigen.

Diese Kritik ist für Restopolis schwer zu schlucken. «Das Uni-Restaurant ist von 7.30 Uhr geöffnet – und nur sechs Meter vom Café du Savoir entfernt!», sagt Monique Ludovicy von Restopolis. In diesem Jahr sollen dort drei Millionen Mahlzeiten serviert werden – zu Kosten von insgesamt 24 Millionen Euro. Diese werden vom Staat getragen und überwacht.

«Wir haben versucht, vier Verkaufspunkte auf dem Campus Belval aufzulassen. Alle sind am Mittag voll, aber am Morgen gab es einfach nicht genug Kunden», sagt Ludovicy. «Seit Dezember haben wir ein Defizit angehäuft, das die Löhne der Mitarbeiter während der Nebenzeiten betrifft.» Dennoch: Die Entscheidung ist nicht unumkehrbar. «Wenn das Uni-Restaurant regelmäßig am Morgen öffnet, würden wir an einem zweiten oder sogar dritten Verkaufspunkt die Öffnungszeiten erweitern», sagt Ludovicy.

(Sévérine Goffin/L'essentiel)

Deine Meinung