Corona-Pandemie – Gesundheitsministerium erklärt den Neuanstieg

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Corona-PandemieGesundheitsministerium erklärt den Neuanstieg

LUXEMBURG – Am heutigen Dienstag ist die Zahl der Neuinfektionen im Großherzogtum wieder stärker angestiegen. 127 Neuinfektionen wurden gezählt.

Die Zahl der Covid-19-Patienten in den Krankenhäusern steigt weiterhin an.

Die Zahl der Covid-19-Patienten in den Krankenhäusern steigt weiterhin an.

75 Personen sind am Sonntag in Luxemburg positiv auf das Coronavirus getestet worden, 39 am Montag und 127 am Dienstag. Damit ist die Zahl der Neuinfektionen am Dienstag wieder stark angestiegen, nachdem sie drei Tage in Folge gesunken war. Auch die Zahl der Patienten, die in den Krankenhäusern behandelt werden müssen, steigt weiter an.

«Der Höhepunkt des Ausbruchs ist in den Krankenhäusern weiterhin noch nicht erreicht», erklärte das Gesundheitsministerium gegenüber L'essentiel. Am Montag waren es 32 Personen, die auf der Intensivstation behandelt werden müssen, am Dienstag waren es drei weitere. In den letzten 24 Stunden starben auch drei weitere Personen an den Folgen von Covid-19, womit die Zahl der Todesfälle seit Beginn der Epidemie in Luxemburg auf 44 gestiegen ist.

«Vor Beginn der Eindämmung infiziert»

Das Ministerium geht davon aus, dass die Zahlen in den kommenden Tagen weiter steigen wird: «Die Inkubationszeit ist relativ lang. Außerdem dauert es einige Tage, bis die Patienten die Krankheit überstanden haben. Viele der Menschen, die heute ins Krankenhaus eingewiesen werden, haben sich vor Beginn der Eindämmung infiziert». Mit anderen Worten: Wir müssen die weitere Entwicklung in den kommenden Tagen abwarten.

Das tägliche Zahlen-Update der Regierung zum Thema Corona muss mit Vorsicht behandelt werden. Die Anzahl der identifizierten Fälle hängt von der Anzahl der durchgeführten Tests ab. Tatsache ist auch, dass samstags und sonntags weniger Personen getestet werden, wie das Ministerium bestätigt. Die am Dienstag festgestellten 127 Neuinfektionen könnte ein Nebeneffekt dessen sein. «Dies scheint sich zu bestätigen», so das Gesundheitsministerium.

(th/L'essentiel)

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