Angekündigter Streik – Gewerkschafter verhandeln bald mit Regierung

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Angekündigter StreikGewerkschafter verhandeln bald mit Regierung

LUXEMBURG - Die Regierung hat Vertreter der drei großen Gewerkschaften zum Gespräch geladen. Die Streikdrohung vom Donnerstag hat offenbar Wirkung gezeigt.

Die Chefs der drei großen Gewerkschaften Jean-Claude Reding (OGBL), Patrick Dury (LCGB) und Romain Wolff (CGFP) haben sich mit ihrer Streikdrohung bei der Regierung Gehör verschafft.

Die Chefs der drei großen Gewerkschaften Jean-Claude Reding (OGBL), Patrick Dury (LCGB) und Romain Wolff (CGFP) haben sich mit ihrer Streikdrohung bei der Regierung Gehör verschafft.

Es war eine Botschaft, die gesessen hat. Und eine, die offenbar auch verstanden wurde. Bei einem öffentlichen Treffen am Donnerstagabend hatten die großen Gewerkschaften OGBL, LCGB und CGFP einen Generalstreik angedroht, falls die Regierung das Sparpaket nicht überarbeite und Gespräche aufnehme. Schon am folgenden Tag wurde bekannt, dass die Regierung Bettel drei Vertreter der Gewerkschaften zum einem Gespräch eingeladen hat. Das Treffen soll nach Angaben des Senders rtl bereits am Montag stattfinden.

Bei dem öffentlichen Treffen am Donnerstag in Dommeldingen hatten die drei Gewerkschaften ihre Bereitschaft zum Streik mehrfach deutlich zum Ausdruck gebracht. «Wenn die Regierung für unsere Forderungen taub bleibt, brauchen wir vielleicht einen neuen Tag wie den 9. Oktober», hatte LCGB-Präsident Patrick Dury erklärt. Am 9. Oktober 1973 hatte ein Generalstreik das Land lahmgelegt. Die Androhung eines Streikes hatte auch der Präsident der OGBL, Jean-Claude Reding geäußert.

Zu dem öffentlichen Treffen waren über 600 Aktivisten gekommen. Bereits vor dem öffentlichen Treffen hatten die Gewerkschaften die Sparpläne der Regierung wiederholt kritisiert.

(L'essentiel)

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