Gaby Hoffmann – «Girls»-Star macht aus Plazenta Smoothies

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Gaby Hoffmann«Girls»-Star macht aus Plazenta Smoothies

Wie findet frau nach der Geburt zur perfekten Figur zurück? Indem sie ihre eigene Plazenta isst! So sieht es zumindest Gaby Hoffmann. Ihre Methode ist weit verbreitet.

AFP

Erste Mitte Dezember 2014 wurden Gaby Hoffmann (33) und ihr Freund Chris Dapkins Eltern der kleinen Rosemary. Jetzt, knapp einen Monat später, präsentierte sich die frischgebackene Mutter an der Premiere der vierten «Girls»-Staffel in New York wieder schlank und rank. Ihr Rezept zum einwandfreien After-Baby-Body aber dürfte so manche Frau zum Schaudern bringen.

«Plazenta, Plazenta, Plazenta. Esst sie auf – es tut einem Mädchen gut», sagte die Schauspielerin People.com. Für den Verzehr ihres Mutterkuchens hat sie ein konkretes Rezept: «Ich machte drei Wochen lang Smoothies daraus. Nach meiner Hausgeburt schnitt die Hebamme 20 Stück aus der Plazenta. Ich fror diese ein und mixte sie täglich zusammen mit Erdbeeren, Himbeeren, Guavensaft und einer Banane zu einem Getränk.»

Besonderer Stellenwert seit Urzeiten

Was auf den ersten Blick befremdlich wirken mag, ist durchaus nichts Außergewöhnliches. Seit Jahrhunderten schon hat die Nachgeburt, die in der Regel etwa 500 Gramm wiegt und einen Durchmesser von 15 bis zu 20 Zentimetern hat, in diversen Kulturen einen besonderen Stellenwert. Allgemein wird vermutet, dass im Mutterkuchen quasi ein Teil der menschlichen Seele bleibt, im Sinne eines geistigen Zwillings. Die Plazenta soll Kraft, Stärke und Gesundheit bringen.

So ist es gang und gäbe, die Plazenta etwa in eine Lasagne zu verwandeln, würzig anzubraten, Milchshakes daraus zu machen oder sie gar in Globuli umzufertigen. Diese wiederum werden den Babys – oder bei Bedarf der ganzen Familie – verabreicht und sollen vor diversen Krankheiten wie Allergien, Koliken oder Erkältungen schützen und das Immunsystem stärken.

(L'essentiel/los)

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