GoldmanMania: «Goldmans Lieder altern nicht»

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GoldmanMania«Goldmans Lieder altern nicht»

ESCH/BELVAL – GoldmanMania ist eines der Projekte, das die Diskografie der französischen Ikone Jean-Jacques Goldman am treuesten wiedergibt. L'essentiel hat Christophe, Leadsänger und Gründer des Projekts getroffen.

von
Cedric Botzung

Marc Daine

Seit wann gibt es das Projekt GoldmanMania?

Es wurde im Jahr 17 gegründet. So haben wir übrigens auch unsere erste Show genannt. Eigentlich 2017, und die Idee war, ein Projekt rund um Goldman auf die Beine zu stellen und dabei so treu wie möglich das wiederzugeben, was er anbot, sowohl visuell als auch musikalisch.

Wie habt ihr euch rund um die Leidenschaft für Goldman zusammengefunden?

Ich bin sozusagen das Herzstück, ohne mich selbst in den Vordergrund stellen zu wollen. Ich bin ein Superfan, deshalb mache ich heute Musik. Ich habe in verschiedenen Bands gespielt, ich habe komponiert, dann wurde ich in eine Goldman-Coverband aufgenommen und dann wollten wir noch eine Stufe höher gehen, deshalb haben wir die Band gegründet.

Die Ähnlichkeit Ihrer Stimme zu seiner Stimme ist verblüffend.

Ja, ich hatte sie schon ziemlich früh, aber was mir fehlte war, die Art sie wie er zu benutzen. Und eine Show, die auch auf das Visuelle, die Abläufe usw. ausgerichtet war.

Haben Sie Jean-Jacques Goldman persönlich getroffen? Was denkt er über das Projekt?

Ich habe ihn sehr oft gesehen, aber ich hatte nie die Gelegenheit, ihn persönlich zu treffen. Ich weiß, dass er alle Briefe beantwortet, die er erhält. Eine Dame hat ihm geschrieben und ihm von uns erzählt, und er hat geantwortet, dass er Videos gesehen hat und von der Reaktion des Publikums berührt war.

Wie kommt es, dass er immer noch so beliebt ist?

Die Lieder werden nicht alt und er hatte die Raffinesse, sie auf der Bühne jedes Mal anders klingen zu lassen. Die Texte sind immer noch aktuell. Auch das Geheimnis um seine Person spielt eine zentrale Rolle.

Die Konkurrenz schläft nicht.

Ja, wir sind nicht die Einzigen. Aber was ich für mich beanspruche, ist die Gewissheit, dass ich in Bezug auf meine Stimme und meine Gestik überzeuge. Ebenso wie er, kann ich am Klavier oder an der Gitarre sitzen.

Hatten Sie schon mal einen Auftritt im Großherzogtum?

Wir haben schon ein paar Mal in Frankreich gespielt, aber Luxemburg ist eine Premiere für das Projekt GoldmanMania. Obwohl ich schon mit meiner vorherigen Band im Casino 2000 aufgetreten bin.

Sie sind in den letzten Monaten viel rumgekommen.

Ja, in Belgien haben wir ein sehr intensives Post-Covid-Jahr erlebt. In den schönen, oft gut gefüllten Hallen, jagte ein Termin den anderen.

Wie bringen Sie Ihren Beruf und das Projekt unter einen Hut?

Ich bin Vollzeitlehrer an einer Grundschule. Und obwohl wir viele Termine haben, liegen sie relativ häufig an Wochenenden. Es ist ein Repertoire, das ich seit einigen Jahren singe, und nach vier oder fünf großen Proben braucht man in der Regel nicht mehr viel zu proben. Was in Bezug auf meinen Beruf manchmal schwierig ist, ist der Stimmtonus.

Samstag, 20 Uhr, in der Rockhal, in Esch-Belval

Eintritt: 40 Euro

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