In Luxemburg – Grenzgänger können weiter von zuhause arbeiten
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In LuxemburgGrenzgänger können weiter von zuhause arbeiten

LUXEMBURG – Das Großherzogtum hat die Ausnahmeregelung zur Telearbeit auch mit Frankreich und Deutschland verlängert. Zuvor war eine Einigung mit Belgien erzielt worden.

Luxemburg hat das Abkommen bezüglich der Telearbeit auch mit Frankreich verlängert.

Luxemburg hat das Abkommen bezüglich der Telearbeit auch mit Frankreich verlängert.

DPA/Fabian Strauch

Luxemburg und Frankreich haben die gegenseitige Vereinbarung über Grenzgänger im Rahmen der Pandemie-Bekämpfung bis zum 30. September 2021 verlängert, wie das Finanzministerium am Mittwochnachmittag mitteilt. Diese Maßnahme biete mehr Vorhersehbarkeit für die etwa 100.000 französischen Grenzgänger und ihre Arbeitgeber. Vergangene Woche wurde bereits das Abkommen mit Belgien verlängert.

«Ich begrüße diese weitere Verlängerung unserer Vereinbarung mit Frankreich. Die gütliche Einigung steht im Einklang mit den zuvor getroffenen Entscheidungen», sagte Finanzminister Pierre Gramegna. Die Vereinbarung sieht vor, dass die Arbeitstage, an denen die Beschäftigten aufgrund der Pandemie nicht in Luxemburg arbeiten, nicht berücksichtigt werden. Üblich sind maximal 29 Tage, an denen französische Grenzgänger zuhause arbeiten können, damit das Entgelt auch weiterhin in Luxemburg steuerpflichtig bleibt.

Die Vereinbarung zwischen Deutschland und Luxemburg zur Telearbeit sieht vor, dass sich die Ausnahmeregelungen automatisch jeden Monat um einen weiteren Monat verlängern, wenn nicht eine der Vertragsparteien eine Woche vor Ablauf der Vereinbarung kündigt.

(L'essentiel)

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