Auktionssaal Goldfield – Große Kunstwerke kommen unter den virtuellen Hammer
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Auktionssaal GoldfieldGroße Kunstwerke kommen unter den virtuellen Hammer

STEINFORT – Der Auktionssaal Goldfield bietet Werke von Paul Delvaux, Fernand Léger und Henri de Toulouse-Lautrec zur Versteigerung an.

Didier Sante, der Leiter des Auktionshauses, präsentiert auch in der Corona-Krise große Kunstwerke.

Didier Sante, der Leiter des Auktionshauses, präsentiert auch in der Corona-Krise große Kunstwerke.

Der Auktionssaal Goldfield in Steinfort ist durch die Corona-Krise auf Online-Auktionen angewiesen. Unter den virtuellen Hammer kommen aber dennoch spannende Werke von großen Künstlern.

Eines der Öl-Gemälde wird beispielsweise Henri de Toulouse-Lautrec «zugeschrieben und war der Familie des derzeitigen Eigentümers übergeben worden. Ein Großvater, der zu Besuch in Paris war, kaufte es für drei Francs und sechs Cents in einem Bistro», erklärt Didier Sante, der Leiter des Auktionshauses. Zu dieser Zeit hatte der französische Künstler «sein Atelier verlassen» und die übrig gebliebenen Bildern wurden verkauft. Das Werk, das eine Zirkusszene darstellt, ist signiert, aber nicht beglaubigt. Die Auktion begann bei 17.000 Euro. «Beglaubigt wären es eher zwei Millionen», so Sante.

Bis Sonntag werden noch zwei weitere Werke von sehr bekannten Namen versteigert. Das eine ist eine Zeichnung von Fernand Léger und das andere ein Aquarell von Paul Delvaux. Der Preis beginnt bei 32.000 Euro beziehungsweise 22.000 Euro. Die Ausstellungsräume sind trotz Corona-Krise geöffnet, allerdings muss man seinen Besuch vorher angemeldet haben, erklärt Sante.

(Séverine Goffin/L'essentiel)

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