Luxemburger Basketballer – Grün und die Gladiators auf Playoff-Kurs

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Luxemburger BasketballerGrün und die Gladiators auf Playoff-Kurs

TRIER - Nach vier Siegen in Folge sind die Basketballer der Gladiators Trier in der 2. Bundesliga voll im Soll. Das liegt auch am Luxemburger Thomas Grün.

Thomas Grün ist mittlerweile ein fester Bestandteil des Teams in Trier.

Thomas Grün ist mittlerweile ein fester Bestandteil des Teams in Trier.

Trier Gladiators

Die Playoffs winken: Dank zweier Siege am vergangenen Wochenende haben die Gladiators Trier ihre Position in der 2. Basketball-Bundesliga gefestigt und können vier Spieltage vor dem Ende der regulären Saison für die K.o.-Spiele planen. Durch das 88:74 gegen Ehingen und das 92:78 in Hagen stehen die Trierer auf Rang fünf – und haben sogar noch Chancen auf den vierten Platz, der in der ersten Runde der Playoffs (die besten acht Mannschaften ziehen ein) das Heimrecht sichert.

Der Luxemburger Thomas Grün ist mittlerweile ein fester Bestandteil der Mannschaft von der Mosel. Der Guard kommt in seiner zweiten Saison in Trier auf 20 Minuten Spielzeit pro Partie. «Wir haben Fortschritte gemacht und sind als Team mehr zusammengewachsen», sagt Grün. Auch er selbst hat sich merklich weiterentwickelt: «Ich bin ziemlich zufrieden mit meiner Saison. Ich bekomme viel Spielzeit und steht auch oft in den entscheidenden Phasen auf dem Platz.»

So wie gegen die Hamburg Towers Mitte Februar. Da lag Trier wenige Sekunden vor dem Ende 82:83 zurück. Simon Schmitz nahm den Wurf, traf jedoch nicht. Aber da war ja noch Thomas Grün. Der Luxemburger angelte sich den Rebound und warf den Ball noch in der Luft Richtung Korb. Das Ding rauschte durch die Reuse und Grün war der gefeierte Held.

Solche Aktionen darf Grün noch mehr zeigen – gerne auch in den Playoffs.

Tabelle Pro A:

1. Rasta Vechta 26 +353 48
2. Crailsheim Merlins 26 +402 46
3. MLP Academics Heidelberg 26 +75 32
4. PS Karlsruhe Lions 26 +180 32
5. Römerstrom Gladiators Trier 26 +58 30
6. RheinStars Köln 26 +42 30
7. Phoenix Hagen 26 +22 28
8. Hebeisen White Wings Hanau 26 -41 28
9. VfL Kirchheim Knights 26 +11 26
10. Niners Chemnitz 26 +51 24
11. Hamburg Towers 26 -41 22
12. Nürnberg Falcons BC 26 -143 18
13. Uni Baskets Paderborn 26 -179 18
14. Team Ehingen Urspring 26 -265 14
15. OrangeAcademy 26 -295 10
16. Baunach Young Pikes 26 -230 10

(hej/nm/L'essentiel)

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