Saarland – Grüne wollen kein Listen-Debakel vor Landtagswahl
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SaarlandGrüne wollen kein Listen-Debakel vor Landtagswahl

SAARBRÜCKEN – Am Freitag wollen die Saar-Grünen ihre Liste für die Landtagswahl aufstellen. Bei der Bundestagswahl 2021 ist das gescheitert. Sie waren somit unwählbar.

Die Landesvorsitzenden von Bündnis 90/Die Grünen im Saarland: Uta Sullenberger und Ralph Nonninger.

Die Landesvorsitzenden von Bündnis 90/Die Grünen im Saarland: Uta Sullenberger und Ralph Nonninger.

DPA/Harald Tittel

Die Saar-Grünen wollen an diesem Freitag ihre Landesliste zur Landtagswahl am 27. März im Saarland aufstellen. Bis zum Vortag war es noch unklar, wer sich um die Spitzenplätze bewerben wird. Es gebe noch Gespräche, hieß es in der Landesgeschäftsstelle.

Im vergangenen November hatten die Saar-Grünen nach monatelangen internen Auseinandersetzungen mit Uta Sullenberger und Ralph Nonninger eine neue Parteispitze gewählt. Ursprünglich sollte die Aufstellung der Listen für die Landtagswahl unmittelbar danach erfolgen. Ein für Dezember geplanter Parteitag wurde aber aus formalen Gründen auf Januar verlegt.

Die Frist für das Einreichen von Wahllisten im Saarland endet am 20. Januar. Bei der Bundestagswahl im vergangenen Jahr war es den Saar-Grünen nicht gelungen, eine gültige Liste vorzulegen, somit war die Partei im Saarland nicht wählbar. Bereits zuvor hatten sich in der Partei Anhänger und Gegner des ehemaligen langjährigen Vorsitzenden Hubert Ulrich heftige interne Auseinandersetzungen geliefert. Die im Mai 2021 gewählten Vorsitzenden gaben bereits nach kurzer Zeit auf. Zwischenzeitlich drohte der Bundesvorstand, einen Notvorstand einzusetzen.

(L'essentiel/DPA )

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