Corona in Luxemburg – Grünes Licht für CovidCheck am Arbeitsplatz
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Corona in LuxemburgGrünes Licht für CovidCheck am Arbeitsplatz

LUXEMBURG – Ab dem 15. Januar muss man einen CovidCheck am Arbeitsplatz vorlegen. Die Abgeordneten verabschiedeten am Donnerstag die neuen Corona-Maßnahmen.

Die Situation für Ungeimpfte wird am Arbeitsplatz ab dem 15. Januar deutlich schwieriger.

Die Situation für Ungeimpfte wird am Arbeitsplatz ab dem 15. Januar deutlich schwieriger.

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Es ist offiziell, der CovidCheck wird ab dem 15. Januar am Arbeitsplatz Pflicht sein. Die Abgeordneten haben die neuen Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie bestätigt. Arbeitnehmer, öffentliche Bedienstete und Selbstständige müssen geimpft oder genesen sein oder einen negativen Test mit QR-Code vorweisen können, um Zugang zu ihrem Arbeitsplatz zu erhalten. Personen mit einem vollständigen Impfschema können sich auf Wunsch in eine Liste eintragen lassen, damit sie nicht jeden Tag ihren QR-Code vorzeigen müssen. Alle anderen müssen sich regelmäßig, genauer gesagt alle zwei Tage, testen lassen, um zur Arbeit kommen zu dürfen.

Die Gültigkeitsdauer der Tests wird nämlich mit der neuen Regel gesenkt. PCR-Tests werden 48 statt 72 Stunden lang gültig sein und Schnelltests mit QR-Code können 24 statt 48 Stunden lang vorgelegt werden. Eine weitere Maßnahme in dem am Donnerstag verabschiedeten Gesetzestext ist der Übergang zum CovidCheck 2G-Prinzip für Freizeitaktivitäten. Die Tests für den Besuch von Bars und Restaurants haben ein Ende: Man muss geimpft oder genesen sein, um sich im Saal oder auf der Terrasse niederzulassen. Für sportliche Aktivitäten gilt bei mehr als zehn Personen 2G. Bei sportlichen und kulturellen Aktivitäten gilt für Jugendliche zwischen zwölf und 19 Jahren 3G (geimpft, geheilt oder getestet), für ältere Jugendliche 2G. Diese Maßnahmen für Restaurants und andere Freizeitaktivitäten treten in der heutigen Nacht auf Freitag um Mitternacht in Kraft.

Zu den weiteren Maßnahmen des Gesetzestextes gehört, dass Apotheker die Impfstoffe an Patienten über 16 Jahren verabreichen dürfen Darüber hinaus benötigen Gymnasiasten ab 16 Jahren keine elterliche Zustimmung, um an schulischen Tests teilzunehmen, und bei Zwölf- bis 15-Jährigen reicht die Zustimmung eines Elternteils aus. Für Versammlungen mit 200 bis 2000 Teilnehmern gilt die CovidCheck 2G-Regelung. Für alle darüber hinausgehenden Versammlungen ist ein vom Gesundheitsministerium genehmigtes Gesundheitsprotokoll erforderlich. Alle diese neuen Regeln werden mindestens bis zum 28. Februar gelten.

(jw/L'essentiel)

Kostenlose Antigen-Tests nach einer Dosis

Arbeitnehmer, die bereits eine erste Impfdosis erhalten haben und auf die zweite Dosis warten, können sich ab dem 14. Januar 2022 kostenlos testen lassen, um einen gültigen CovidCheck vorweisen zu können. Sie werden zum Zeitpunkt der ersten Dosis 20 Codes erhalten, mit denen sie in einem der zugelassenen Testzentren Antigen-Selbsttests durchführen können.

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