Verkehr – Günstigere Maut für französische Grenzgänger?

Publiziert

VerkehrGünstigere Maut für französische Grenzgänger?

LUXEMBURG/FRANKREICH – Der Bürgermeister von Thionville hofft, dass sich die Unternehmen des Großherzogtums an den künftigen Mautkosten der Grenzgänger beteiligen.

Auf der französischen A31 wir das Verkehrsaufkommen in den kommenden Jahren deutlich ansteigen.

Auf der französischen A31 wir das Verkehrsaufkommen in den kommenden Jahren deutlich ansteigen.

Editpress

Das Bauprojekt auf der französischen A31, die im Großherzogtum zur A3 wird, macht Fortschritte. Da die geschätzten Kosten bei rund einer Milliarde Euro liegen, scheint an einer Maut kein Weg vorbeizuführen. Der Bürgermeister von Thionville rechnet mit Mehrkosten im Bereich von 30 bis 35 Euro.

«Allerdings sollte der Schwerlastverkehr mehr zahlen und Grenzgänger von einem günstigeren Tarif profitieren», sagt Pierre Cuny, der Bürgermeister von Thionville. Er könne sich auch vorstellen, dass die Arbeitgeber in Luxemburg ihren Angestellten einen Teil der Maut zahlen.

Deutlich mehr Bahnfahrer

Schätzungsweise soll der Verkehr auf der A31 bis zum Jahr 2050 um 75 Prozent zunehmen. «Allein deshalb ist der Ausbau notwendig. Dennoch glaube ich, dass es einen weiteren Pendlerzug zwischen Metz und Luxemburg geben sollte», sagt Cuny. Eine Idee, die auch in Luxemburg auf Zustimmung stößt.

Denn auch für Verkehrsminister François Bausch sei die Bahn der Schlüssel zur funktionierenden Mobilität auf der lothringischen Strecke. Er geht davon aus, dass sich die Zahl der Fahrgäste pro Tag auf der Strecke Nancy-Luxemburg bis 2032 von 12.000 auf 50.000 erhöht.

(th/L'essentiel)

Deine Meinung