PS-Boliden – Gumball-Flitzer auf Boxenstopp in Berchem

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PS-BolidenGumball-Flitzer auf Boxenstopp in Berchem

BERCHEM – Die renommierte (und teilweise illegale) Gumball-Rallye hat am Dienstagnachmittag einen Boxenstopp in Luxemburg eingelegt. Und für ein Verkehrschaos gesorgt.

Große Aufregung auf der Aire de Berchem am Dienstagnachmittag. Die berühmte Gumball-3000-Rallye hatte die Autobahnraststätte zum «Checkpoint» erkoren und 100 Fahrer aus 30 Nationen fuhren mit ihren PS-Boliden vor. Kurz zuvor legte ein Gumball-Pilot bereits den Verkehr in Luxemburg lahm. Er hatte eine Panne auf der A6, Schaulustige Autofahrer verlangsamten derart, dass sich der Verkehr im Berufsverkehr mehrere Kilometer weit staute.

Die Rennfahrer (unter ihnen auch die ehemaligen Formel-1-Piloten David Coulthard und Jean Alesi) sind auf dem dem 3000 Meilen langen Weg von Dublin nach Bukarest. Los ging es am Sonntag über Belfast und Edinburgh, am Montag erreichte der Rennzirkus Manchester und London. Nach der Station in Luxemburg geht es weiter zum Europa Park im deutschen Rust. Am Freitag soll dann in Rumänien die Zielflagge geschwenkt werden.

Die Rallye ist nicht überall gern gesehen. 2007 stoppte die deutsche Polizei die Rennfahrer auf der Autobahn 61 bei Koblenz wegen «Teilnahme an einem illegalen Rennen». Im gleichen Jahr starb bei einem Unfall in Mazedonien ein Ehepaar, das von einem Gumball-Porsche gerammt wurde.

(FL/L'essentiel)

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