Rücksichtslose Fahrweise: Gwyneth Paltrow muss wegen Skiunfall vor Gericht antanzen

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Rücksichtslose FahrweiseGwyneth Paltrow muss wegen Skiunfall vor Gericht antanzen

Gwyneth Paltrow hatte sich ihre Skiferien 2016 wohl anders vorgestellt – sie hatte damals nämlich einen Unfall mit einem Mann. Dieser klagt nun und will Schadenersatz.

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Schauspielerin Gwyneth Paltrow fährt gerne Ski.

Schauspielerin Gwyneth Paltrow fährt gerne Ski.

Instagram/gwynethpaltrow
Die Schauspielerin und Unternehmerin muss vor Gericht. Sie soll beim Skifahren im Jahr 2016 einen Rentner angefahren und ihn verletzt liegen gelassen haben.

Die Schauspielerin und Unternehmerin muss vor Gericht. Sie soll beim Skifahren im Jahr 2016 einen Rentner angefahren und ihn verletzt liegen gelassen haben.

Instagram/gwynethpaltrow
Nun verlangt der Kläger 300.000 Dollar Schadenersatz, was umgerechnet rund 280.000 Euro entspricht.

Nun verlangt der Kläger 300.000 Dollar Schadenersatz, was umgerechnet rund 280.000 Euro entspricht.

Instagram/gwynethpaltrow

Oscar-Preisträgerin Gwyneth Paltrow muss sich am Dienstag in einem Gerichtsprozess wegen eines Skiunfalls im Jahr 2016 verantworten. Ein 76 Jahre alter pensionierter Optiker wirft Paltrow vor, sie sei in Deer Valley die Anfängerpiste unkontrolliert heruntergeprescht, wo sie wegen ihrer rücksichtslosen Fahrweise mit dem Mann zusammengeprallt sei. Der Unfall sei laut seinen Anwälten auf ihre Fahrlässigkeit zurückzuführen und habe dem Kläger nicht nur körperliches, sondern auch seelisches Leid zugefügt.

Anschließend habe die 50-Jährige den Kläger mit einer Hirnverletzung und vier gebrochenen Rippen im Schnee liegen gelassen und sei weiter gefahren. Nun verlangt er 300.000 Dollar Schadenersatz, was umgerechnet rund 280.000 Euro entspricht. Ursprünglich hatte der Kläger 3,1 Millionen Dollar von Paltrow verlangt und gedroht, falls sie nicht zahle, werde er dafür sorgen, dass sie schlechte Presse bekomme.

Gwyneth Paltrow wehrt sich mit Gegenklage

Die Anwälte der Hollywood-Bekanntheit haben inzwischen mit einer Gegenklage reagiert. Ihre Anwälte sehen die Schuld für den Zusammenprall klar beim Kläger. Die Darstellung der Verletzungen sei übertrieben und er habe zu diesem Zeitpunkt bereits 15 dokumentierte Vorerkrankungen gehabt. Zudem habe die Begleitung der Schauspielerin sich um den Gestürzten gekümmert, der versichert habe, es gehe ihm gut. Paltrows Rechtsvertreter verlangen wegen der üblen Nachrede in ihrer Gegenklage eine Million Dollar Schadenersatz.

Hattest du schon einen Unfall auf der Piste?

Entscheidend für den Ausgang des Verfahrens dürfte die Antwort auf die Frage sein, wer sich auf der Piste weiter hangabwärts befand. Sowohl der Kläger als auch Gwyneth Paltrow versichern, weiter unten gefahren zu sein. Nach den Abfahrtsregeln muss ausweichen, wer von oben kommt.

(AP/RAT )

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