Hollywood-Star – Gwyneth Paltrow zeigt, wo man gute Pornos findet

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Hollywood-StarGwyneth Paltrow zeigt, wo man gute Pornos findet

Die bekannte Schauspielerin betreibt seit Jahren ihr eigenes Lifestyle-Portal. Nun hat sie dort ihren Leserinnen und Lesern ein paar besonders «heiße» Film-Tipps gegeben.

Auf ihrer Webseite Goop teilt Gwyneth Paltrow seit 2008 mit ihren Leserinnen und Lesern Tipps, wie man gesund, stylisch und kosmopolitisch lebt. Nun haben sie und ihr Team sich angeschaut, wo man die besten Porno-Filme findet. Besonders Pornos, die von und für Frauen gemacht sind, haben es auf die Goop-Liste geschafft. Wichtigstes Kriterium dafür: Die Filme müssten «heiß» sein.

Die Porno-Empfehlungen sind in verschiedene Kategorien unterteilt. Solche mit einem Drehbuch, das diesen Namen auch verdient, besonders authentische Darstellungen, Audioangebote oder Amateur-Seiten, die «nie einen Orgasmus» vortäuschen. Es sind sowohl Hetero- als auch Queer-Filme aufgelistet. Besonders wichtig ist dem Goop-Team, dass es sich ausschließlich um Produktionen handelt, die unter ethischen Standards aufgenommen wurden.

Auf der Liste sind ausschließlich ethisch produzierte Pornos

Der Beitrag hält sich im typischen Goop-Stil. Die Seite bietet viel weiß, ein wenig schwarz und nur vereinzelt Pastellfarben. Keines der Bilder zu den Filmen ist anrüchig, nackte Haut ist fast keine zu sehen. In der Einleitung heißt es denn auch: «Solltest du gegenüber Pornos gemischte Gefühle haben, dann liegt das vielleicht daran, dass du schon lange nicht mehr nachgeschaut hast, was es da draußen so gibt. Du wirst positiv überrascht sein.»

Die Hochglanz-Porno-Tipps kommen jedoch nicht überall gut an. So zitiert die Daily Mail eine Jura-Professorin, die warnt, die Tipps hinterließen ein zu positives Image der Porno-Industrie. «Ich befürchte, dass die Debatte über die Feinheiten ethischer Pornos eine besorgniserregende Ablenkung von den Realitäten der Mainstream-Online-Pornografie darstellt.»

Gwyneth Paltrow gerät immer wieder in Kritik

Kritiker der Seite schießen sich immer wieder mal auf Goop ein. Mehrfach hat die 48-jährige Paltrow unkonventionelle Heil- oder Wellness-Methoden promotet. Oft sind die Beiträge auch einfach nur kurios. So ist im Webshop eine Kerze mit dem Vermerk «This Smells Like My Vagina» erhältlich. Für 75 Dollar gibt es einen Duft, der wie ein Orgasmus riechen soll.

Auch der Vorwurf, der Hollywood-Star zeige kein Verständnis für die finanziellen Mittel der meisten Menschen, haftet an Goop. Zurzeit findet sich auf der Seite ein Artikel, der beschreibt, auf welcher karibischen Kleinstinsel man dem Coronavirus am besten entfliehen kann. Geht es um die Chefin höchstpersönlich, wird bloß von «GP» geschrieben. Letztes Jahr ist auf Netflix die Doku «The Goop Lab» erschienen.

(L'essentiel/Patrick McEvily)

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