Vorwurf Vergewaltigung – Gynäkologin belastet Kachelmann

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Vorwurf VergewaltigungGynäkologin belastet Kachelmann

Vor Gericht hat die Frauenärztin ausgesagt, die die Klägerin untersucht hatte. Die Hämatome des Opfers sind ihrer Erfahrung nach typisch für Vergewaltigungsopfer.

Kachelmann auf dem Weg zum Gericht.

Kachelmann auf dem Weg zum Gericht.

dpa

Der Prozess gegen Wetter-Moderator Jörg Kachelmann ist am Mittwoch mit der Vernehmung einer Gynäkologin fortgesetzt worden. Die Ärztin hatte das mutmaßliche Vergewaltigungsopfer untersucht. Die Frau wirft Kachelmann vor, er habe sie mit einem Messer bedroht und vergewaltigt. Der 52-jährige Schweizer bestreitet die Tat.

Wie die Gynäkologin der Heidelberger Frauenklinik sagte, habe die Patientin am Morgen nach der mutmaßlichen Tat beginnende Hämatome an beiden Oberschenkeln gehabt. Ähnliche Verletzungen, so berichtete die Ärztin, habe sie auch schon bei einem anderen Vergewaltigungsopfer gesehen.

Außerdem sei eine Verletzung am Hals - «vergleichbar mit einer Kratzspur» - erkennbar gewesen. Die Patientin sei «sehr ruhig und gefasst gewesen». Sie habe weder den Namen des mutmaßlichen Täters noch Genaueres zum möglichen Tathergang berichtet. Die Patientin habe lediglich gesagt, dass es am Abend Streit mit ihrem Freund gegeben habe und er sie gegen 2.00 Uhr vergewaltigt und mit einem Messer bedroht habe. Bei den Untersuchungen des Unterleibs seien ihr keine Verletzungen aufgefallen, sagte die Ärztin vor dem Mannheimer Landgericht.

(20min.ch/dapd)

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