Fakenews – Hacker melden via Sony «Britney Spears ist tot»

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FakenewsHacker melden via Sony «Britney Spears ist tot»

Da hat sich jemand einen üblen Scherz erlaubt: Via Twitter-Account des Labels von Britney Spears wird verkündet, dass die Sängerin bei einem Unfall gestorben sei.

«Britney Spears ist bei einem Unfall ums Leben gekommen», steht im neusten Tweet des US-Labels Sony Music, bei dem Britney Spears unter Vertrag steht. Und: «Wir werden euch bald mehr sagen.» Am Ende des Tweets steht der Hashtag #RIPBritney und ein weinendes Smiley daneben.

Die Meldung ist via Twitter-Feed auch in der News-Section der Webseite des Labels zu sehen. Und sie verbreitet sich gerade rasant im Netz. Die Reaktionen gehen alle in die gleiche Richtung: Hier muss sich ein Hacker einen üblen Scherz erlaubt haben.

Was Social-Media-Nutzer irritiert, ist zum einen die Schreibweise: So wurden die wenigen Worte nonchalant in Kleinbuchstaben verfasst und hinter den ersten Satz wurde ein reißerisches Ausrufezeichen gesetzt – was nicht der Art und Weise entspricht, wie man eine solche, vermeintliche Schreckensnachricht verkünden sollte. Zudem scheint es unwahrscheinlich, dass das Label den Tod eines Künstlers vermelden würde, bevor nähere Einzelheiten gewiss sind.

Eine gute halbe Stunde später meldete Sony Music denn auch tatsächlich, dass der Account gehackt worden sei. «Britney lebt», heißt es jetzt dort im neusten Post. Es dürften auch noch andere Opfer derselben Attacke geworden sein: So ist auf Bob Dylans offiziellem Feed zu lesen: «Ruhe in Frieden», ebenfalls mit sehr undylanhaftem Smiley versehen.

Britney Spears selbst hat auf ihren Social-Media-Kanälen noch nicht reagiert. Ihren neusten Post hat sie vor ein paar Stunden auf Instagram hochgeladen: Es zeigt ihre Söhne beim weihnachtlichen Outdoor-Spaß. Zusammen mit Freunden sieht man die Familie beim Jagen, Krebse fischen und Zip-Linen.

(L'essentiel/fim)

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