Umbau des Busbahnhofs – Hamilius-Abriss kommt später als geplant

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Umbau des BusbahnhofsHamilius-Abriss kommt später als geplant

LUXEMBURG - Weil die Anlieger gegen das Projekt Royal Hamilius noch Widerspruch einlegen konnten, verspätet sich der Umbau. Nun liegt der Antrag dem Ministerium vor.

Eigentlich sollten bereits im Januar die ersten Bagger am Busbahnhof Hamilius in der Hauptstadt rollen. Bis 2017 entstehen auf einer Fläche von gut 72 Ar neue Geschäfte, Restaurants und Cafés sowie Büros und Wohnungen. Die Bauarbeiten verspäten sich jedoch, wie das Tageblatt berichtet. Der Grund: Die Erstellung des gesonderten Flächennutzungsplans (PAP), für den auch die Anlieger das Bauvorhaben genauer unter die Lupe nehmen sollten, nimmt viel Zeit in Anspruch.

Aus diesem Grund wurde das Projekt auch etwas geändert: Das Gebäude wird jetzt niedriger als vorher geplant gebaut, damit die Anwohner des Nachbarschaftshauses auf dem Boulevard Royal 49 noch genug Sonnenlicht in den Innenhof bekommen.

Ministerium hat drei Monate Zeit, um sich zum Plan zu äußern

Der Antrag mit den Bemerkungen der Anwohner wurde vom Gemeinderat Ende 2011 genehmigt. Jetzt liegt die Akte dem Innenministerium vor, das drei Monate Zeit hat, sich dazu zu äußern. «Wenn der Minister seine Zustimmung gibt, wovon wir als Stadt Luxemburg ausgehen, dann ist der PAP definitiv und diese Prozedur abgeschlossen. Dann geht es in die Phase, in der Baugenehmigungen beantragt werden können», sagt Laurent Schwaller vom Service Urbanisme in Luxemburg-Stadt.

Mittlerweile wurden die Vorarbeiten für den Abriss des Hamilius-Zenters und des Gebäudes der Versicherungsgesellschaft La Luxembourgeoise erledigt. So wurde die Nana-Statue der Künstlerin Niki de Saint Phalle vor dem Gebäude demontiert; auch das Biergercenter zog um.

L'essentiel Online/tageblatt.lu

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