Größter Verlust des Jahres – Handelsstreit mit China lässt Kurse abstürzen
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Größter Verlust des JahresHandelsstreit mit China lässt Kurse abstürzen

Kein guter Tag für die Börse, nachdem der Konflikt zwischen USA und China weiter eskaliert. Nun ist China formell der Währungsmanipulation beschuldigt worden.

Die USA haben China formell der Währungsmanipulation bezichtigt. Finanzminister Steven Mnuchin erklärte am Montag, China sei ein «Währungsmanipulator». Zuvor war der chinesische Yuan auf den tiefsten Stand seit rund einem Jahrzehnt gesunken: Er überschritt am Montag die symbolische Marke von sieben Yuan pro Dollar. Und die Kurse an der New Yorker Wall Street verzeichneten nach Börsenschluss die größten Verluste seit Jahresbeginn.

US-Präsident Donald Trump wirft China immer wieder vor, seine Währung künstlich abzuwerten, um die Wirtschaft zu stärken. Die US-Regierung hatte Peking aber bislang nicht formell der Währungsmanipulation beschuldigt.

Ein schwächerer Yuan begünstigt chinesische Exporte und mildert die Folgen von Strafzöllen ab. Die USA und China liefern sich seit über einem Jahr einen Handelsstreit, seitdem überzogen sie sich gegenseitig mit Strafzöllen auf Waren im Handelsumfang von über 360 Milliarden Dollar. Erst in den vergangenen Tagen hatte sich der Konflikt weiter verschärft, als Trump weitere Strafzölle ankündigte.

(L'essentiel/roy/afp)

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