Sony Xperia XZ3 – Handy erkennt vorab, wenn du fotografieren willst
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Sony Xperia XZ3Handy erkennt vorab, wenn du fotografieren willst

Kundenschwund macht Sony Mobile zu schaffen. Nun zeigt der Hersteller neue Smartphones, die Fans locken sollen. Ein Blick auf die neuen Geräte.

Es ist das Handy, das Sony-Fans schon vor einem halben Jahr erwartet haben. Damals aber zeigte der Hersteller das XZ2 – nannte es «randlos» – und erntete dafür viel Spott. Das neue XZ3 kommt der eigentlichen Bedeutung des Wortes jetzt deutlich näher und dürfte mit dem schicken und dünneren Design den einen oder anderen Fan des japanischen Herstellers besänftigen.

Das Design randlos zu nennen, trifft nun fast schon zu. Das Smartphone hat aber immer noch eine Stirn und ein Kinn. Hält man es in der Hand, fallen diese aber nicht groß auf. Was ins Auge sticht, ist dafür der Screen. Es ist der erste OLED-Bildschirm, den Sony je in ein Smartphone verbaut hat.

Display und Akku

Bei einem ersten Augenschein wirkt dieser in der Tat überzeugend: Großer Blickwinkel, hoher Kontrast, hell und scharf – es ist ein Display, das den Screens von Marktleader Samsung das Wasser reichen könnte. Man darf gespannt sein, was die Experten von Displaymate dazu sagen werden. Diese haben jüngst den Bildschirm des Note 9 zum König erkoren.

Zwar ist der Screen der wohl wichtigste Teil des Smartphones, ein Kaufargument dürften die technischen Daten eines Displays aber wohl für die wenigsten Kunden sein. Ein schlagkräftigeres Argument könnte da der größere Akku liefern, den Sony in das XZ3 verbaut hat. Dieser soll auch «nutzungsintensive Tage» überstehen, verspricht der Hersteller.

Die automatische Kamera

Wer Selfies mag, dem stehen neu fast dreimal mehr Megapixel zur Verfügung: Die Frontkamera hat nun 13 anstatt deren 5. Die Kamera auf der Rückseite ist identisch mit dem Vorgänger. Der Knipser hat wiederum 19 Megapixel. Aufgebessert wurde hingegen die Software. So erkennt das XZ3, wenn man es aus der Tasche holt und ein Foto machen will. Hält man das Gerät nämlich quer, so startet automatisch die Kamera-App und schießt auch gleich ein Foto.

Praktisch hört sich auch die sogenannte Side-Sense-Funktion an. Tippt man mit dem Finger doppelt auf die Gerätekante – egal ob links oder rechts – so öffnet sich eine Auswahl, die zur jeweiligen Tageszeit passende Apps vorschlagen soll. Wie schlau diese Empfehlungen sind, wird wohl erst ein ausführlicher Test zeigen.

Das Xperia XZ3 ist ab Oktober in den Farben Schwarz, Silber, Grün und Bordeaux verfügbar. Der interne Speicherplatz von 64 GB lässt sich mit einer Karte um maximal 512 GB erweitern. Das Gerät wird mit Android 9 (Pie) ausgeliefert. Kostenpunkt: 899 Euro.

(L'essentiel/tob)

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