Penisfoto-Skandal – Handyfoto hat Konsequenzen für Lehrbeauftragten

Publiziert

Penisfoto-SkandalHandyfoto hat Konsequenzen für Lehrbeauftragten

LUXEMBURG – Dem Lehrbeauftragten des Lycée Hubert-Clément, der mit dem beschlagnahmten Handy einer Schülerin sein Genital fotografiert hat, droht eine saftige Strafe.

Der Mann soll sein bestes Stück mit dem Smartphone einer Schülerin fotografiert haben.

Der Mann soll sein bestes Stück mit dem Smartphone einer Schülerin fotografiert haben.

Unsplash(Symbolbild)

Am Lycée Hubert-Clément hatte eine Mann einer Schülerin ihr konfisziertes Mobiltelefon mit Fotos von Geschlechtsteilen zurückgegeben. Nun hat L'essentielweitere Details zu dem Fall erfahren. Demnach handelt es sich bei dem Beschuldigten um einen Lehrbeauftragten, nicht um einen Lehrer. Nach Angaben des Ministeriums habe dieser das Telefon nicht mit nach Hause genommen, sondern es am Morgen eingezogen und der Schülerin am Nachmittag zurückgegeben.

Grundsätzlich ist die Nutzung eines Mobiltelefons im Unterricht an Gymnasien untersagt. «Jeder Gegenstand, der im Besitz eines Schülers gefunden wird, kann konfisziert werden, wenn er geeignet ist, die Schulordnung zu stören», teilte das Bildungsministerium mit. Normalerweise ist es üblich, dass Schüler ihre Handys am Ende des Tages beim Rektor abholen, wenn diese ihnen von Lehrern abgenommen worden sind. Laut Schuldirektor Jean Theis, sei das Gerät aber nicht bei der Schulleitung abgegeben worden.

Von Seiten des Ministeriums heißt es, dass man verhindern werde, dass der beschuldigte Lehrerbeauftrage in die Schule oder in den öffentlichen Dienst zurückkehre. Gegen den Mann ist bei der Staatsanwaltschaft Anzeige erstattet worden und die Polizei ermittelt gegen ihn. Dem Verdächtigen drohen demnach bis zu drei Jahre Haft und eine Geldstrafe bis zu einer Höhe von 50.000 Euro, teilte die Staatsanwaltschaft auf Anfrage mit.

(mme/L'essentiel)

Deine Meinung