Luxemburg – Heben vom Findel bald Flieger nach New York ab?

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LuxemburgHeben vom Findel bald Flieger nach New York ab?

LUXEMBURG – Nicht nur Ryanair könnte bald in Luxemburg starten – am Findel arbeitet man an auch an einem Direktflug über den Atlantik.

Vom Findel direkt an den Big Apple? Das könnte bald möglich sein.

Vom Findel direkt an den Big Apple? Das könnte bald möglich sein.

Editpress

Das Infrastrukturministerium arbeitet offenbar an einem Linienflug in die USA. «Wir bemühen uns intensiv um Interkontinentalverbindungen», zitiert das Wort Verkehrsminister François Bausch (Déi Gréng).Viel mehr will der Politiker über die neuen Linienflüge vom Luxemburger Flughafen noch nicht verraten – nur so viel: «Wir wünschen uns eine Direktverbindung von Luxemburg nach New York.» Dabei gehen Bausch und seine Kollegen auch auf die Airlines direkt zu.

Im Hinterkopf haben sie dabei offenbar auch die Wirkung einer Langstreckenanbindung: «Interkontinentalverbindungen ab Luxemburg könnten ein starkes Signal sein – mit einem positiven Signal für die ganze Luxemburger Wirtschaft», sagte Bausch dem Wort.

In Luxemburg einsteigen, in New York aussteigen

Auch LuxairTours will bald weiter entfernte Ziele anbieten. Ein Sprecher des Unternehmens bestätigte gegenüber L'essentiel, dass es dementsprechende Verhandlungen mit Turkish Airlines und Air France geben würde. Air France soll Touristen auf der Langstrecke «in Richtung Westen» bringen, Turkish «in Richtung Osten». 2017 könnte der erste Urlaubsjet in die Ferne starten – ob dieser aber vom Findel direkt in die Ferne fliegt ist fraglich. Wahrscheinlicher ist, dass die Urlaubsgäste über größere Flughäfen in die Ferne aufbrechen.

Auch, dass die irische Billigfluglinie Ryanair Interesse hat, vom Findel zu starten (L'essentiel berichtete bereits im Dezember), bestätigt Bausch.

(sen/L'essentiel)

Neue Flüge

LuxairTours will einen zweiten Flug pro Woche nach Madeira und einen dritten auf die Kanaren anbieten, verkündete das Unternehmen am Donnerstag. Zusätzlich soll es einen weiteren Flug nach Malaga geben. Dafür sollen Enfidha (Tunesien) und Hurghada (Ägypten) nicht mehr angeflogen werden.

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