Erziehung – Heidi Klums Vater: «Sie erzieht Kinder als Weicheier»
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ErziehungHeidi Klums Vater: «Sie erzieht Kinder als Weicheier»

Günther Klum, der Vater von Heidi Klum, stichelt öffentlich gegen die Erziehungsmethoden des Topmodels.

Das Topmodel und ihr Vater haben einander nichts Nettes mehr zu sagen.

Das Topmodel und ihr Vater haben einander nichts Nettes mehr zu sagen.

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Heidi Klums Verhältnis zu ihren Eltern galt immer als hervorragend, selbst während den Geburten ihrer Kinder mochte sich das Model nicht von Papa Günther und Mama Erna trennen, nahm die beiden sogar mit in den Kreißsaal. Doch spätestens seit die 47-Jährige im Sommer letzten Jahres ihren Tom (30) geheiratet hat, ist bei den Klums der Wurm drin: Vater Günther erschien nicht einmal zur Hochzeit – und verpasst seiner berühmten Tochter immer häufiger öffentliche schmerzhafte Seitenhiebe.

«Nicht gut, wenn der Bikini nicht richtig sitzt»

Erst kürzlich lästerte er über ihre freizügigen Fotos, er fände es «oft nicht gut», wenn «der Bikini nicht richtig sitzt», doch das wäre wohl «der Zeitgeist». Auch sonst scheint es, als hätten sich Vater und Tochter nicht mehr viel zu sagen. Und wenn, dann nichts Nettes: Denn jetzt lästert Günther auch noch über Heidis Beschützerinstinkt als Mutter. Die tut nämlich derzeit alles, um sich und ihre Kinder Leni (16), Henry (14), Johan (13) und Lou (10) vor dem Coronavirus zu schützen, verpasste der ganzen Familie Atemschutzmasken und verschanzte sich sogar in häuslicher Quarantäne.

«Generation von Weicheiern»

Maßnahmen, die Günther Klum offenbar für völlig übertrieben hält: «Wir ziehen uns eine Generation von Weicheiern heran. Die Kinder stecken sich nicht mehr mit den Krankheiten an und sind später nicht mehr immun», sagte er kürzlich in einem Interview. Und wetterte gegen Kontrolleure: «Wehe, du hast keinen Mundschutz auf dem Markt an. Früher waren das die Blockwarte und die Stasi, heute sind es extra von der Stadt angeheuerte Leute, die einen zurechtweisen.»

Corona «wie eine Grippe»

Er selbst habe keine Angst vor der Krankheit: «Ich bin genauso rumgelaufen wie immer. Es ist für mich wie eine Grippe.» Heidi dürften diese krassen Ansichten ihres Vaters schockieren, schließlich musste sie selbst schon befürchten, an dem Virus erkrankt zu sein, nachdem sie wegen Fieber und Halsschmerzen das Set von «America’s Got Talent» verlassen musste.

(L'essentiel/tha)

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