Saarland: Heimweg nicht gefunden - Polizei stoppt Falschfahrerin auf Autobahn

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Saarland Heimweg nicht gefunden - Polizei stoppt Falschfahrerin auf Autobahn

SAARBÜCKEN – In der saarländischen Hauptstadt hat eine offenbar verwirrte Autofahrerin auf der A620 am gestrigen Donnerstagabend für mehrere Beinahe-Crashs gesorgt.

Laut eigener Aussage sei der 73-jährigen Fahrerin nicht aufgefallen, dass sie die Autobahn von der falschen Seite aus befuhr.

Laut eigener Aussage sei der 73-jährigen Fahrerin nicht aufgefallen, dass sie die Autobahn von der falschen Seite aus befuhr.

DPA/Armin Weigel

Die Bundespolizei hat in Saarbrücken eine 73 Jahre alte Autofahrerin gestoppt, die zuvor in falscher Richtung auf der Autobahn 620 unterwegs war. Dabei habe es in der Nacht zum Freitag mehrere gefährliche Situationen und «Beinaheunfälle» gegeben, wie die Polizei mitteilte. Die 73-Jährige habe den Beamten erklärt, sich gegen 20.00 Uhr von Saarbrücken aus auf den Heimweg in den Raum Neunkirchen gemacht zu haben. Dabei habe sie sich verfahren. Es sei ihr nach eigener Aussage nicht aufgefallen, dass sie dabei die Autobahn in verkehrter Richtung befuhr.

Die Beamten entdeckten an dem Auto der Frau mehrere frische Unfallschäden, die bislang nicht hätten zugeordnet werden können, wie die Polizei mitteilte. Gegen die 73-Jährige wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung eingeleitet, ihren Führerschein musste sie abgeben.

(dpa )

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