Arbeitsplätze in Gefahr – Henkel zieht Produktion bis Mitte 2012 ab

Publiziert

Arbeitsplätze in GefahrHenkel zieht Produktion bis Mitte 2012 ab

LUXEMBURG - Zwischen 40 und 140 Mitarbeiter von Chemolux, die unter anderem für den Kunden Henkel Geschirrspültabs herstellten, verlieren bis zum Sommer ihren Job.

Bei der McBride-Filiale in Foetz werden Geschirrspültabs für Henkel hergestellt. Doch Henkel will künftig selbst produzieren.

Bei der McBride-Filiale in Foetz werden Geschirrspültabs für Henkel hergestellt. Doch Henkel will künftig selbst produzieren.

L'essentiel

Der deutsche Hersteller Henkel zieht die Herstellung seiner Reiniger mit dem Namen «Somat» aus Luxemburg ab. Bisher wurden sie von der luxemburgischen Firma Chemolux hergestellt.

Laut der Direktion von Chemolux will Henkel die Tabs künftig selbst produzieren. Die Entscheidung zur Vertragskündigung zwischen dem Kunden und Chemolux war bereits im vergangenen Jahr gefallen, der genaue Termin war noch nicht bekannt.

Das Luxemburger Unternehmen Chemolux gehörte bis 1998 dem Henkel-Konzern und ist seit 2007 Teil der McBride-Gruppe. Henkel blieb aber wichtigster Kunde des Luxemburger Betriebs. Mit dem Ausstieg des Konzerns sind nach Gewerkschaftsangaben bis zu 140 Arbeitsplätze in Gefahr.

Andere Aufträge und Verlagerungen der Produktion könnten den Arbeitsplatzabbau aber auf 40 Mitarbeiter beschränken. Wie die Aussichten für Chemolux in Foetz tatsächlich stehen, kann Marc Raes, Vizedirektor von McBride Westeuropa, auf Nachfrage von L'essentiel Online am Donnerstag nicht beantworten.

sb/chm/L'essentiel Online mit Tageblatt.lu

Deine Meinung